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UNION WILL INVESTITIONEN BEGÜNSTIGEN – „MEHR FLEXIBILITÄT IM UMFELD DER STÄDTE“

Wohnbau-Bonus für Landwirte

München – Die Union will Landwirten Grundstücksverkäufe für Investitionen in den Wohnungsbau erleichtern.

Das soll Teil einer Offensive gegen die steigenden Mieten sein. Die zusätzlichen Wohnungen im Umfeld größerer Orte könnten den Mietmarkt entlasten. Die Spitzen von CDU und CSU diskutieren, dies in das gemeinsame Wahlprogramm oder zumindest in den „Bayernplan“ der Christsozialen aufzunehmen.

„Wir überlegen, ob wir Landwirten, die Grund und Boden verkaufen, die Möglichkeit geben, in Wohnungsinvestitionen zu gehen“, ohne steuerpflichtig zu werden, deutete CSU-Chef Horst Seehofer vergangene Woche in München an. Er will den Wohnungsbau massiv steigern.

Grundstücke zählen bei Land- und Forstwirten zum Betriebsvermögen. Ein Verkauf von Flächen muss im Prinzip als Gewinn versteuert werden. Eng definierte Reinvestitionen in begünstigte Vorhaben (Ersatzgrundstücke, Aufwuchs des Hofes) senken die Steuerlast. Investitionen in Mietshäuser sind in engem Umfang und mit einer Vier-Jahres-Frist möglich, wenn sich die Gesamtausrichtung des Betriebes nicht ändert – also kein hauptberuflicher Vermieter aus dem Landwirt wird. An diesen Stellschrauben – Fristen, Grenzen, Freibeträge, – könnte die Union drehen.

Bayerns Finanzminister Markus Söder sagte unserer Zeitung: „Wir prüfen mehr Flexibilität, damit im Umfeld der Städte wieder mehr Flächen zur Verfügung stehen und gleichzeitig der Wohnungsbau angekurbelt wird.“ Der Bauernverband reagiert zurückhaltend. „Vorrangig müssen beim Wohnungsbau alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um landwirtschaftliche Nutzflächen zu schonen“, sagte ein Sprecher. Werden solche Flächen genutzt, sollten Grundeigentümer und Landwirte „eine Steuerbefreiung auf die Erlöse beim Grundstücksverkauf erhalten. Dazu müssen vor allem die Möglichkeiten für Reinvestitionen – darunter auch die Schaffung von Wohnraum – erweitert werden.“  cd

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