Inflationsrate steigt im Euroraum

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Luxemburg – Nach Monaten des Rückgangs nimmt die jährliche Inflationsrate in den 17 Staaten mit Euro-Währung wieder zu. Im November stiegen die Preise einer ersten Schätzung zufolge um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Dies teilte das Statistische Amt der EU (Eurostat) mit. Im Oktober lag der Preisanstieg im Jahresvergleich noch bei 0,7 Prozent.

Der Handlungsdruck für die Europäische Zentralbank (EZB), die ein Inflationsziel von knapp zwei Prozent verfolgt, nimmt damit ab. Der andauernde Preisverfall im Währungsraum hatte die EZB Anfang November zu einer überraschenden Zinssenkung veranlasst. Dass die Teuerung nun wieder anzieht, dämpft die Erwartungen weiterer geldpolitischer Lockerungen. „Der Trend sinkender Inflation legt eine Pause ein“, kommentiert Experte Ralf Umlauf von der Helaba.

Bei Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak verlangsamte sich der Preisanstieg von 1,9 Prozent im Oktober auf 1,6 Prozent im November. Energie, die im Oktober um 1,7 Prozent billiger geworden war, sank im November um weitere 1,1 Prozent. Der Preisanstieg der Industriegüter blieb mit 0,3 Prozent unverändert.  dpa

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