Zuschuss zu barrierefreiem Umbau

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Thomas FuhrmannLandesvorsitzender des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes

Heinz U. : „Wir sind 80 beziehungsweise 77 Jahre alt und haben eine kleine Eigentumswohnung, in der wir Bad und Toilette gerne behindertengerecht umbauen lassen wollen.

Wir haben gelesen, dass es dafür staatliche Fördermittel gibt. Bekommt man die erst, wenn man behindert ist und weiter in der Wohnung leben möchte? Wo müssen wir uns hinwenden?“

Leser Fragen – Experten AntworTEn

Heinz U.: „Wir sind 80 beziehungsweise 77 Jahre alt und haben eine kleine Eigentumswohnung, in der wir Bad und Toilette gerne behindertengerecht umbauen lassen wollen. Wir haben gelesen, dass es dafür staatliche Fördermittel gibt. Bekommt man die erst, wenn man behindert ist und weiter in der Wohnung leben möchte? Wo müssen wir uns hinwenden?“

Es gibt tatsächlich staatliche Fördermittel, die Sie über das Kreditinstitut für Wiederaufbau (KfW) beantragen können. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um geförderte Darlehen, die bis zu 50 000 Euro betragen können und einen Effektivzins ab einem Prozent und mehr (je nach Laufzeit) kosten. Diese Kredite haben Laufzeiten von vier bis maximal 30 Jahren. Gefördert werden mit diesen Krediten barrierereduzierende Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden, wobei die Förderung einkommensunabhängig ist. Sie können diese Kredite bei Banken, Sparkassen und Versicherungen beantragen, welche für die von Ihnen durchgereichten Kredite der KfW die Haftung übernehmen. Sie sind hierzu auch berechtigt, wenn Sie noch nicht behindert sind. Grundsätzlich gibt es auch die Möglichkeit, über das Sozialamt einen Zuschuss oder noch ein Darlehen zu beantragen. Diese Hilfen sind jedoch abhängig von ihrem Einkommen und Vermögen.

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