Wirtschaft beklagt Markenfälschung

Berlin – Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) dringt auf ein schärferes Vorgehen gegen Produktpiraterie und Fälscherbanden. Diese hätten gerade in der Ferienzeit Hochkonjunktur, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Die Verletzung geistiger Eigentumsrechte schädige allein die deutsche Wirtschaft um über 50 Milliarden Euro jährlich. Gefälschte Produkte stammten meist aus China oder Vietnam, kämen aber auch aus Indien, Thailand und der Türkei nach Deutschland. Die Palette gefälschter Artikel reiche von der Motorsäge bis zu Potenzpillen.

Strafbar ist nach Angaben des Aktionskreises gegen Produkt- und Markenpiraterie der Handel und die Herstellung von Produkten, die durch gewerbliche Schutzrechte geschützt sind. Für gewerbsmäßige Markenrechtsfälschung soll bald eine Mindestfreiheitsstrafe von drei Monaten gelten.

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