Was wird aus den Münchner Häusern?

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Ein Großteil der bayerischen Filialen von Karstadt und Kaufhof liegt im Münchner Stadtgebiet: Karstadt gibt es am Nordbad, am Bahnhofplatz, in Schwabing sowie in Moosach am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ).

Kaufhof zählt vier Filialen: am Marienplatz, am Stachus, am Rotkreuzplatz sowie im OEZ. Offizielle Pläne für die Münchner Häuser gibt es noch nicht – es wird aber spekuliert. „Um die Münchner Standorte muss man sich keine Sorgen machen“, glaubt Joachim Stumpf, Geschäftsführer der BBE Handelsberatung. „Die Münchner Häuser sind durch die Bank starke Häuser.“ Allerdings kann sich Stumpf beispielsweise eine Umstrukturierung des Karstadts am Hauptbahnhof vorstellen. Denkbar sei, dass ein Teil der 40 000 Quadratmeter großen Fläche von Karstadt abgeknapst wird – und an Handelspartner vermietet. Bernd Ohlmann vom bayerischen Einzelhandelsverband sieht die Fusion als Gewinn. „Sie bringt Synergieeffekte in Verwaltung, Logistik und Marketing.“ Aber es gibt auch Skeptiker. „Je nach Standort wird man prüfen, ob Filialschließungen nötig sind, um Kannibalisierungseffekte zu vermeiden“, sagt Gerhard Berger vom Verband der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandes Süd. „Wenn zwei Marken zusammengelegt werden, wird auch München vom Stellenabbau nicht verschont bleiben“, glaubt Heinrich Birner, Verdi-Chef in München. bettina stuhlweißenburg

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