Warnung vor der Rente mit 61

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Berlin – Die Union warnt davor, dass die Einführung der Rente mit 63 Betrieben die Möglichkeit gibt, Mitarbeiter schon mit 61 Jahren in den Vorruhestand zu schicken. So könnten Betroffene erst zwei Jahre lang Arbeitslosengeld beziehen und dann abschlagsfrei in Rente gehen.

Christian Linnemann, Chef der CDU-Mittelstandsvereinigung, verlangte in der „Welt“, dass die Rente mit 63 jenen nicht gewährt werde, die in den beiden Jahren zuvor arbeitslos waren: „Wir brauchen eine juristisch wasserdichte Regelung, die eine Frühverrentungswelle mit 61 verhindern kann.“ Laut Bundesagentur für Arbeit sind derzeit 900 000 Sozialversicherungsbeschäftigte im Alter von 60 bzw. 61 gemeldet. Wenn nur jeder Zehnte in Vorruhestand gehe, so Linnemann, steige der Beitragssatz in der Arbeitslosenversicherung um 0,2 Punkte. In der Rentenversicherung prognostiziert das Max-Planck-Institut als Folge der Regierungspläne bis 2018 einen Beitragsanstieg um 1,3 Punkte.

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