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Automobil-Industrie

VW: E-Auto-Absatz boomt - Konzern zieht in Europa an Tesla vorbei

Ein VW Transporter T7 durchläuft die Montage im Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge.
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Die Produktion geht zäh voran. Aufgrund des Halbleiter-Mangels kann VW deutlich weniger Autos herstellen.
  • Patricia Huber
    VonPatricia Huber
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Der Halbleiter-Mangel macht auch Volkswagen weiterhin zu schaffen. Doch mit den neuen E-Modellen treffen die Wolfsburger offenbar einen Nerv.

Wolfsburg - Volkswagen hat auch im September weniger Fahrzeuge verkauft als im Vorjahr. Die Wolfsburger lieferten weltweit insgesamt 626.200 Fahrzeuge aus - fast ein Drittel (32,9 Prozent) weniger als im selben Monat 2020. Der Konzern betonte aber, dass man auf dem Markt für E-Autos weiter vorankomme.

Volkswagen: E-Autoabsatz steigt im laufenden Jahr um 138 Prozent

Laut manager magazin wurden von Januar bis August in Europa insgesamt 76.000 E-Modelle von Volkswagen zugelassen. Dazu zählen die Modelle ID.3 und ID.4. Nimmt man die Zulassungen der beiden Modelle zusammen, hat VW sogar den Marktriesen Tesla mit seinem Volumen-Modell Model 3 überholt. Davon wurden knapp 75.000 Stück verkauft.

Wenn man dann noch den Elektro-Kleinwagen eUp in die Volkswagen-Rechnung mit aufnimmt, kommt der Autobauer auf rund 100.000 verkaufte E-Autos in Westeuropa. Und auch mit Blick auf die weltweiten Zahlen sieht es gut aus. Die Auslieferung reiner Batteriefahrzeuge bei VW legte seit Januar um 138 Prozent auf 293.100 Stück zu.

Volkswagen: Chipmangel hinterlässt tiefe Spuren

Trotz der guten Nachrichten aus der E-Auto-Sparte, sorgt der Halbleiter-Mangel immer noch für große Probleme. Bereits im August verbuchte VW ein konzernweites Minus von 22,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Autoindustrie produziert derzeit weit unter ihren Möglichkeiten, weil überall Mikrochips fehlen. Ganze Schichtwochen fallen aus. Die Folge: Kurzarbeit. Oft werden halb fertige Autos zwischengelagert, bis sie sich nachrüsten und ausliefern lassen.

Laut der am Freitag veröffentlichten Statistik liegt Europas größter Autobauer im laufenden Jahr aber noch im Plus: Bis zum Ende des dritten Quartals erhielten die Kunden knapp 7 Millionen Wagen, eine Steigerung um 6,9 Prozent.

VW: Massive Absatz-Einbrüche in China

Bei den Marken des VW-Konzerns hielten die Verkaufsprobleme in sämtlichen Regionen an. Am deutlichsten war der Rückgang im wichtigsten Markt China, wo die Auslieferungen um 41,8 Prozent sanken. Die Volksrepublik inklusive Hongkong ist zudem die einzige Region, in der der Konzern auch über die ersten drei Quartale bisher keinen Zuwachs gegenüber dem schon schwierigen Corona-Jahr 2020 schaffte. Westeuropa lag im September mit minus 32,3 Prozent in etwa im Gesamttrend, Nordamerika mit den USA kam auf minus 11,2 Prozent.

Außer beim Lkw-Hersteller MAN und den Luxusmarken Bentley, Lamborghini, Bugatti gab es auch in allen VW-Konzernmarken im zurückliegenden Monat teils erhebliche Verkaufsrückgänge. (dpa/ph)

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