So viel werfen Lebensversicherungen noch ab

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studie. Lebens- und Rentenversicherungen werfen wegen der anhaltenden Niedrigzinsen einer Studie zufolge immer weniger ab.

In der privaten Rentenversicherung sinkt die laufende Verzinsung aus Garantiezins und Überschussbeteiligung in diesem Jahr von durchschnittlich 3,16 auf 2,86 Prozent, wie aus einer am Donnerstag vorgestellten Studie der Ratingagentur Assekurata hervorgeht. Auch neuartige Lebens- und Rentenversicherungsverträge ohne klassischen Garantiezins, die immer mehr Versicherer anbieten, werfen weniger ab als im Vorjahr. „Wie von nahezu allen Marktteilnehmern erwartet, hat die laufende Verzinsung 2016 einen neuerlichen historischen Tiefststand erreicht“, teilte Assekurata-Geschäftsführer Reiner Will mit.

Kunden mit alten Verträgen bekommen vielfach eine höhere Rendite, da sie teilweise noch von Zinsgarantien von bis zu vier Prozent profitieren. Für Verträge, die seit Anfang 2015 abgeschlossen werden, gilt hingegen nur noch ein Garantiezins von 1,25 Prozent. Dadurch sind Kunden mit neueren Verträgen besonders stark von den Kürzungen betroffen.

Betrachtet man alle klassischen Altersvorsorgeformen wie Riester-, Rürup- sowie private Renten- und Lebensversicherungen, sinkt die laufende Verzinsung der Studie zufolge in diesem Jahr von 3,32 auf 3,11 Prozent. Für seit dem Jahr 2015 abgeschlossene Verträge geht sie von 3,19 auf 2,88 Prozent nach unten. Die laufende Verzinsung bezieht sich jeweils nur auf den Sparanteil der Beiträge – nach Abzug von Abschluss- und Verwaltungskosten.

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