Uniper startet Sparprogramm

Düsseldorf – Der von Eon abgespaltene Energiekonzern Uniper will mit einem Sparprogramm bis Ende 2018 die Kosten um 400 Millionen drücken.

Dabei solle etwa jede vierte Führungsposition in der Verwaltung wegfallen, kündigte Vorstandschef Klaus Schäfer am Dienstag bei der Vorlage der Quartalszahlen an. Der Schwerpunkt liege in Deutschland. Aber auch im operativen Geschäft wie der Wasserkraft, der Kernenergie in Schweden und im Servicebereich soll der Rotstift angesetzt werden. Das Unternehmen werde sich stark um sozialverträgliche Lösungen bemühen, betonte Schäfer. Rund die Hälfte der Kürzungen soll bereits bis zum Ende dieses Jahres greifen.

Derzeit steckt das Unternehmen trotz einzelner Lichtblicke im operativen Geschäft tief in den roten Zahlen. In den ersten neun Monaten des Jahres stand unter dem Strich ein Verlust von 4,2 Milliarden Euro. Für den Vergleichszeitraum 2015 wies Uniper ein Minus von 3,6 Milliarden Euro aus. Hauptgrund für den neuerlichen Fehlbetrag waren bereits zum Halbjahr vorgenommene Abschreibungen auf die Großkraftwerke.  dpa

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