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Zuckerbrot und Peitsche

Elon Musk und sein Führungsstil: Zwei E-Mails verdeutlichen, wie der Tesla-Chef tickt

Tesla-Chef Elon Musk hat mehrere Projekte am laufen - und pflegt dem Vernehmen nach einen außergewöhnlichen Führungsstil
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Tesla-Chef Elon Musk hat mehrere Projekte am laufen - und pflegt dem Vernehmen nach einen außergewöhnlichen Führungsstil.
  • Patrick Freiwah
    VonPatrick Freiwah
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Mit Wohlfühlatmosphäre und knackigen Botschaften zum Erfolg: Veröffentlichte E-Mails von Elon Musk an seine Belegschaft zeigen, worauf es dem Tesla-CEO ankommt.

Austin/München - Elon Musk hat es mit Tesla* zu einem ungeheuren Reichtum gebracht. Statt sich auf den errungenen Lorbeeren auszuruhen, forciert der umtriebige Unternehmer jedoch weitere Projekte wie SpaceX* - und macht sich offenbar Gedanken, wie er die Arbeitsprozesse seines Imperiums weiter optimieren kann.

In amerikanischen Medien kursieren zwei E-Mails von Musk an seine Mitarbeiter, die darauf schließen lassen, dass der in Südafrika geborene US-Amerikaner nach dem Prinzip „Zuckerbrot und Peitsche“ agiert. Zunächst geht es in einer am 3. Oktober verschickten E-Mail um das Thema Musik am Arbeitsplatz. Veröffentlicht hat die an die Belegschaft gerichtete elektronische Post das Portal CNBC.

Tesla: Elon Musk verschickt E-Mails - Es geht um Musik am Arbeitsplatz

Auf die Nachfrage eines Mitarbeiters lässt der Mann mit drei Staatsbürgerschaften wissen, dass er es sehr unterstütze, wenn bei Tesla während des Jobs Musik gehört wird - ebenso wie „andere kleine Dinge, die das Arbeiten angenehmer machen“. Jedoch handelt es sich um eine Kompromisslösung: „Annehmbar“ sei der Vorschlag lediglich, wenn das zweite Ohr zur Wahrnehmung wichtiger Informationen frei bleibe.

Auch die Berieselung über Lautsprecher stelle für Elon Musk kein Problem dar, sofern man damit keinem Kollegen oder einer Kollegin zur Last falle. Abschließend lässt der Tesla-CEO wissen: „Wenn es irgendetwas anderes gibt, von dem Ihr denkt, es würde Euren Tag verbessern, lasst es mich bitte wissen.“ Es scheint also, als sei der 50-Jährige um das Wohlbefinden seiner Angestellten bemüht - und einem möglichst guten Arbeitsklima.

Tesla-Boss Musk formuliert, was er von seinen Führungskräften erwartet

In einer weiteren E-Mail vom 4. Oktober richtet sich Musk* explizit an die Führungskräfte seines boomenden Unternehmens - und schlägt hierfür einen härteren Ton an. Der Tesla-Boss erklärt, wie Manager zu reagieren haben, wenn der oberste Vorgesetzte eine E-Mail mit bestimmten Anweisungen versendet. Musk führt in der Folge drei Aktionen aus, die er ausschließlich toleriere:

  • Antworten Sie auf meine E-Mail, um zu erklären, warum das, was ich gesagt habe, falsch war. Manchmal liege ich schlichtweg falsch!
  • Fordern Sie weitere Erläuterungen an, wenn das, was ich gesagt habe, mehrdeutig war.
  • Führen Sie die Anweisungen aus.

Sollten die Empfänger im Hause Tesla keine der drei geschilderten Vorgehensweisen anwenden, komme das der Aufforderung gleich, den Job bei dem Elektroauto-Giganten umgehend an den Nagel zu hängen. Derweil will Tesla in Grünheide die Produktion von Autokarosserien revolutionieren. Die Konkurrenz zittert*. (PF) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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