Spannende Geschichten vom Mittelstand

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Stolze Gewinner, Preisverleiher und Laudatoren: Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (3. v. r.) überreichte die Exportpreise.

exportpreis Bayern . München – Bayerns Unternehmen erwirtschaften jeden zweiten Euro im Ausland.

Und der Export ist keineswegs die Domäne der großen Industriekonzerne. Viele kleine und mittlere Unternehmen beweisen Jahr für Jahr, dass Exporterfolg nichts mit Größe zu tun hat. Herausragende Erfolgsgeschichten wurden auf der Verleihung des Exportpreises Bayern erzählt – spannend allesamt, wie Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) fand.

Hochinnovative Produkte und Dienstleistungen zeichnen die vier Gewinner des Exportpreises aus. Die Betriebe – keiner hat mehr als 50 Mitarbeiter – bearbeiten Märkte in aller Welt. Zum Beispiel das Mammendorfer Institut für Physik und Medizin, das über 80 Prozent Exportanteil hat – und dennoch den größten Teil der Wertschöpfung in Bayern. Oder die Hermith GmbH aus München, die nicht nur mit dem begehrten Werkstoff Titan handelt, sondern ihn je nach Kundenwunsch speziell legiert. Weiterer Preisträger: Die Schreinerei Eichinger, die exklusive Wintergärten weltweit verkauft und die für ihre Produkte eine Reihe nationaler und internationaler Patente hält. Und nicht zuletzt die Cfm Oskar Tropitzsch GmbH aus Marktredwitz, die für die chemische und pharmazeutische Industrie auf die Suche nach schwer zu beschaffenden Substanzen geht, etwa das Gift des Knollenblätterpilzes oder echtes Bienengift.

Die Hochachtung der Ministerin war den Unternehmern sicher. Denn „wenn der Export rund läuft, dann heißt das für das Land: Wachstum, Arbeitsplätze, Wohlstand“, sagte Aigner. So sei Bayern schließlich zu einem klaren Gewinner der Globalisierung geworden. corinna Maier

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