So schmeckt Kräutertee am besten

Kein Koffein, viel Geschmack – Kräutertees können eine gute Alternative zu Kaffee sein.

Portionieren: Die übliche Portion für eine große Tasse beträgt einen Beutel oder einen Teelöffel von losem Tee. Für eine Kanne braucht man entsprechend mehr.

Aufgießen: Kräutertee sollte mit frischem, sprudelnd kochendem Trinkwasser aufgegossen werden. Das heiße Wasser tötet eventuell vorhandene Keime ab und löst die Aromastoffe aus dem Tee.

Ziehen lassen: Die Aromastoffe brauchen Zeit, um in den Aufguss überzugehen. Den Tee lässt man nach Packungsempfehlung ziehen – meist fünf bis acht Minuten.

Kalt genießen: Viele Kräutertees schmecken nicht nur warm. Abgekühlte Tees kann man mit einem Schuss Saft, einem Scheibchen Ingwer oder Eiswürfeln verfeinern.

Wohlbefinden verbessern: Wer hustet und schnieft, sollte genug trinken – das kann helfen, Schleim zu lösen. Viele Erkältete empfinden es als angenehm, warmen Kräutertee zu trinken. Das steigert das Wohlbefinden. Es ist wissenschaftlich allerdings nicht belegt, dass Pfefferminz-, Fenchel- und Kamillentee auch therapeutisch wirksam sind. Sie können aber Behandlungen bei Erkältungen und Magen-Darm-Leiden unterstützen.

Mehr Wasser trinken: Generell besteht bei Kräutertee immer ein Restrisiko, dass sie unerwünschte Stoffe wie Pyrrolizidinalkaloide enthalten. Hinzu kommt, dass einige ätherische Öle bei übermäßigem Genuss auch unerwünscht wirken können – Fencheltee kann dann etwa Wehen fördern, Pfefferminze den Magen reizen. Es empfiehlt sich also, seinen Durst nicht ausschließlich mit Kräutertees zu löschen. Leitungswasser und die meisten natürlichen Mineralwässer kann man uneingeschränkt trinken – das zeigen Tests.

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