Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Flugverkehr

Ryanair bleibt fürs laufende Flugjahr vorsichtig

Ryanair
+
Europas größte Billigfluggesellschaft Ryanair hat den Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich eingedämmt, hält sich mit einer Prognose für das laufende Jahr aber zurück.

In diesem Jahr will Ryanair mehr Passagiere fliegen als vor der Coronakrise. Aber das steile Wachstum scheint wackelig und könnte schnell durch neue Negativ-Nachrichten enden.

Dublin - Ryanair bleibt für 2022 vorsichtig. Es gebe für den Sommer zwar starke Buchungen, aber die Erholung könne bei negativen Nachrichten auch schnell wieder zusammenbrechen, sagte der Chef der Airline-Gruppe, Michael O'Leary, nach Vorlage des Ende März abgelaufenen Geschäftsjahres 2021/22.

Man habe dies bereits mit der Omikron-Variante des Corona-Virus und mit der russischen Invasion in die Ukraine erlebt. Eine Prognose für das laufende Jahr traut sich das Unternehmen weiterhin nicht zu.

Der um Sondereffekte bereinigte Nettoverlust von Ryanair für das Geschäftsjahr 2021/22 schrumpfte von gut einer Milliarde Euro im Vorjahr auf 355 Millionen Euro. Der Umsatz verdreifachte sich fast auf 4,8 Milliarden Euro bei 97,1 Millionen Passagieren.

Ryanair erwartet einen starken Sommer, da die Reisebeschränkungen aufgehoben seien und dies die Menschen ermutige, wieder zu fliegen. Die Preise dürften in der Hochsaison etwas über dem Niveau von 2019 liegen, auch wenn Preissenkungen einsetzten, um den Markt in diesem Quartal anzukurbeln. Die irische Fluggesellschaft bekräftigte ihr Ziel, im neuen Geschäftsjahr 165 Millionen Passagiere zu befördern. Im Vorkrisenjahr 2019 hatte das Unternehmen 149 Millionen Fluggäste. Vorstandschef O'Leary hatte Ende März noch gesagt, es werde ein Gewinn von mindestens einer Milliarde Euro angestrebt.

„Boeing braucht einen Neustart im Management“

In einem TV-Interview mit CNBC kritisierte der Ryanair-Chef am Montag den Hauptlieferanten Boeing scharf. „Boeing braucht einen Neustart im Management.“ Man sei sehr enttäuscht über die vergangenen zwölf Monate mit späten Auslieferungen und habe zudem von den Amerikanern nichts mehr zu der Langversion Boeing 737-Max-10 gehört. Hier waren entsprechende Verhandlungen im September vergangenen Jahres abgebrochen worden. Bislang ist der Typ nicht für den Luftverkehr zugelassen.

Die Boeing 737 ist in verschiedenen Versionen der Standard-Jet der Iren, die nach Boeing-Angaben größter Kunde in Europa sind. Für den Sommer stammen von 505 Jets ihrer Flotte nur 29 bei der Tochter Lauda vom Konkurrenten Airbus. Von der leicht modifizierten 737-Max hat Ryanair 210 Exemplare bestellt. dpa

Mehr zum Thema

Kommentare