STRESSTEST

Rüffel für Deutsche Bank

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Frankfurt/Washington – Die schlechten Nachrichten für die Deutsche Bank nehmen kein Ende: In den USA fiel die Tochter des größten deutschen Geldhauses als einziges Institut beim Stresstest der Notenbank durch.

Das kam zwar wenig überraschend, könnte aber unangenehme Folgen haben. Anleger reagierten am Freitag zunächst dennoch gelassen. Es sei allgemein erwartet worden, dass die US-Tochter den Test nicht bestehen werde, erklärte ein Händler. Das erneute Scheitern bezeichnete er gleichwohl als „blamabel“. Die Aufseher der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bemängelten „erhebliche Schwächen“ bei der US-Tochter der Deutschen Bank. Deren Kapitalpläne wurden deshalb nicht genehmigt. Das könnte für die Deutsche Bank als Konzernmutter die unangenehme Folge haben, dass der US-Ableger nicht wie erhofft Geld an sie ausschütten darf.

Beim zweiten Teil der Prüfung ging es vor allem um interne Kontrollen und Risikomanagement – Bereiche, die bei der Deutschen Bank schon länger als problematisch angesehen werden. Die Fed spricht von „weit verbreiteten und wesentlichen Unzulänglichkeiten“ bei der Kapitalplanung.  dpa

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