Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Supermarktkette

Rewe-Chef rechnet mit weiteren Preissteigerungen

Supermarkt
+
Ein Regal mit Angebotspreisen in einem Rewe-Supermarkt.

Die Inflation ist bereits hoch - und die Preise für Lebensmittel könnten weiter steigen, sagt der Chef eines der größten deutschen Lebensmittelhändler.

Düsseldorf - Ein Ende der Preiserhöhungen im deutschen Lebensmittelhandel ist nach Einschätzung von Rewe-Chef Lionel Souque nicht in Sicht. „Uns werden zurzeit von den Herstellern jede Woche neue Preiserhöhungen angekündigt“, sagte der Manager am Mittwochabend bei der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung in Düsseldorf. Hintergrund seien die steigenden Energie-, Rohstoff-, Logisitk- und Personalkosten.

„Wir winken nicht jede Preiserhöhung durch, sondern prüfen ob sie nachvollziehbar ist“, sagte Souque. Der Handelsriese wehre sich entschieden, wenn er die Aufschläge für nicht gerechtfertigt halte. Gerade unter den multinationalen Konsumgüterherstellern gebe es Trittbrettfahrer, die von der aktuellen Preiswelle profitieren wollten. „Da kämpfen wir brutal dagegen“, sagte Souque.

Der Manager betonte, auch Rewe selbst spüre die dramatische Verteuerung der Energiekosten. Für einen Supermarkt mit 1000 Quadratmetern hätten sie sich von 80.000 Euro im Jahr auf 140.000 Euro erhöht.

Rewe will Souque zufolge aber nicht alle Preissteigerungen an die Kunden weitergeben. Das Unternehmen werde in diesem Jahr auf einen Rohertrag im mittleren dreistelligen Millionenbereich verzichten, um die Preissteigerungen zumindest etwas einzuschränken. dpa

Kommentare