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Niedrigeres Durchschnittsentgelt

Gute Nachrichten für Arbeitnehmer: 2022 gibt es mehr Rentenpunkte für das gleiche Gehalt

Ein Senioren-Paar geht Hand in Hand spazieren.
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In diesem Jahr erhalten gesetzlich Versicherte mehr Rentenpunkte für das gleiche Gehalt.
  • Patricia Huber
    VonPatricia Huber
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Gesetzlich Rentenversicherte dürfen sich freuen. Schätzungen zufolge sinkt das Durchschnittsentgelt in diesem Jahr - mit positiven Folgen für die spätere Rente.

München - Gute Nachrichten für künftige Rentner*. 2022 können Arbeitnehmer ihre Rente besonders günstig aufstocken. Aber auch wer nicht extra einzahlt, dürfte bei gleichem Lohn in diesem Jahr mehr Rentenpunkte sammeln als im vergangenen.

Grund dafür ist das Durchschnittsentgelt, das die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates feststellt. Dabei wird sich auf Daten des Statistischen Bundesamts* gestützt. 2022 ist das Durchschnittsentgelt Schätzungen zufolge auf 38.901 Euro gesunken. 2021 lag es noch bei 41.541 Euro.

Rente: Dank niedrigerem Durchschnittsentgelt gibt es mehr Rentenpunkte

Aber was hat das nun zur Folge? Erst einmal erhält man für das gleiche Gehalt mehr Rentenpunkte*. Wer also im Jahr 2022 38.901 Euro verdient, erhält einen Rentenpunkt. Bei gleichbleibendem Gehalt sammeln sich also mehr Rentenpunkte an - ganz von selbst. Ein Beispiel: Verdient man in diesem Jahr das Durchschnittsentgelt aus 2021, so erhält man statt einem Rentenpunkt knapp 1,07 Rentenpunkte. Das würde nach dem derzeitigen Rentenwert ein monatliches Plus von 2,32 Euro ergeben.

Rente: Sonderzahlungen 2022 besonders lohnenswert

Aufgrund des niedrigeren Durchschnittsentgelts lohnt es sich in diesem Jahr auch besonders, eine Sonderzahlung an die Deutsche Rentenversicherung zu leisten. Das ist für gesetzlich Rentenversicherte ab dem 50. Lebensjahr möglich. Wie t-online.de berechnet, erhält man für eine Zahlung von 10.000 Euro 1,3821 Rentenpunkte gutgeschrieben. Nach derzeitigem Stand würde sich die monatliche Rente in den alten Bundesländern dann um etwa 47,25 Euro erhöhen, da ein Rentenpunkt dort 34,19 Euro wert ist. In den neuen Bundesländern liegt der Wert derzeit bei 33,47 Euro.

Durch solche Sonderzahlungen lassen sich Abschläge durch einen früheren Renteneintritt* ausgleichen. Denn pro Monat, den man früher in den Ruhestand geht, werden 0,3 Prozent von der eigentlichen Rente abgezogen. Wer also ein Jahr früher geht, erhält auch 3,6 Prozent weniger Rente. Bei einer Rente von 800 Euro wären das 28,80 Euro weniger. Ob sich eine solche Sonderzahlung lohnt, sollte jedoch immer individuell mit einem Rentenberater besprochen werden. (ph) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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