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Personalie

Wolfgang Petry ist neuer Obermeister und übernimmt das Zepter der Metall-Innung

Die neue Führungsmannschaft bei der Metall-Innung: (von links) Obermeister Wolfgang Petry, sein Stellvertreter Fritz Graßl sowie die Vorstandsmitglieder Franz Huber, Georg Huber junior, Franz Pfeffer und Rupert Steiner.
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Die neue Führungsmannschaft bei der Metall-Innung: (von links) Obermeister Wolfgang Petry, sein Stellvertreter Fritz Graßl sowie die Vorstandsmitglieder Franz Huber, Georg Huber junior, Franz Pfeffer und Rupert Steiner.

Stabwechsel bei der Metall-Innung Traunstein-Berchtesgadener Land. Auf den langjährigen Obermeister Franz Pfeffer folgt sein bisheriger Stellvertreter Wolfgang Petry.

Traunstein/Berchtesgadener Land – Stabwechsel bei der Metall-Innung Traunstein-Berchtesgadener Land. Auf den langjährigen Obermeister Franz Pfeffer folgt sein bisheriger Stellvertreter Wolfgang Petry.

Pfeffer ging im Rahmen der Jahreshauptversammlung im Bildungszentrum der Handwerkskammer auf den Berichtszeitraum ein, der im Wesentlichen unter den Beschränkungen der Corona-Pandemie litt.

„Zwischen 100 und 200 Prozent haben wir schon gehabt“, betonte er die Problematik steigender Materialpreise, die dem Handwerk neben teilweise ausufernder Lieferzeiten zu schaffen mache. Insgesamt sei die Auftragslage aber befriedigend bis gut, freute er sich über die erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung. Bürokratieabbau, Dokumentationspflicht, Probleme bei grenzüberschreitenden Arbeiten haben ihn in seiner Tätigkeit als Obermeister und in der täglichen Arbeit als Unternehmer über viele Jahre beschäftigt, blickte er zurück. „Leider hat sich da kaum etwas gebessert“, so der Obermeister aus Freilassing. In der von Dagmar Sinzinger von der Kreishandwerkerschaft vorgetragenen Jahresrechnung 2020 zeigte sich ein positives Bild der Innungsfinanzen. Die Mitglieder waren zufrieden und winkten die Einnahmen-/ Überschussrechnung nach dem positiven Votum der Rechnungsprüfer Thomas Bender und Andreas Brand ohne Gegenstimme durch. Auch der Haushaltsplan für das laufende Jahr fand die Zustimmung der anwesenden Mitglieder.

Franz Pfeffer tritt nicht mehr zur Wahl an

Einen planmäßigen Wechsel gab es an der Spitze der Innung. Franz Pfeffer, der der Innung fast zwei Jahrzehnte vorstand, trat nicht mehr zur Wahl an. Sein bisheriger Stellvertreter Wolfgang Petry wurde für die kommenden drei Jahre einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. Als stellvertretender Obermeister rückte das bisherige Vorstandsmitglied Fritz Graßl auf. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Franz Huber, Georg Huber jun., Christian Mayr und Rupert Steiner gewählt. Der Bitte der anwesenden Mitglieder kam Pfeffer nach und lies sich mit in den Vorstand wählen. Andreas Brand und Michael Kettenberger besetzen den Rechnungsprüfungsausschuss.

Der neue Obermeister nutzte die Gelegenheit zum offenen Dialog mit den anwesenden Mitgliedern: „Was braucht die Innung? Was ist die Innung überhaupt?“. Er zeigte sich etwas enttäuscht, dass von den 69 Mitgliedsbetrieben relativ wenige zur Jahreshauptversammlung gekommen waren.

Er wolle den Dialog mit den Kollegen suchen und das „alte Instrument Innung“ aufleben lassen. So könne er sich in der Zukunft eine verstärkte Zusammenarbeit vorstellen, wie er am Beispiel eines möglichen gemeinsamen Wareneinkaufs erläuterte. Mitgliedswerbung sei wichtig, der Austausch mit Kollegen aber auch mit Wettbewerbern könne produktiv sein. „Die Vernetzung kann positiv sein“ warb er darum, die Innung als Plattform des Austausches zu nutzen, wovon jedes Mitglied profitieren könne. Man wolle den Metaller-Beruf in der Öffentlichkeit wieder attraktiver darstellen und damit auch in der Lehrlingsgewinnung punkten.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde Pfeffer zum Ehrenobermeister der Innung ernannt. Sein Nachfolger würdigte das Engagement des 67-Jährigen, in den letzten 18 Jahren, in denen er die Innung als Obermeister führte und in diversen Ausschüssen ehrenamtlich tätig ist. „Du hast es lange gemacht und du hast es gut gemacht!“ betonte sein Nachfolger.

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