Wirtschaftsbarometer Rosenheim: Geschäftslage hellt sich auf

Die Salden ergeben sich aus dem Prozentsatz der Antworten. Haben alle Befragten der TH-Umfrage mit schlecht geantwortet, so folgt daraus der untere Grenzwert -100. Haben alle mit gut/besser geantwortet, so folgt daraus +100. Es erfolgt keine saisonale Korrektur, die entsprechenden Ifo-Werte sind ebenfalls nicht saisonkorrigiert.HOchschule
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Die Salden ergeben sich aus dem Prozentsatz der Antworten. Haben alle Befragten der TH-Umfrage mit schlecht geantwortet, so folgt daraus der untere Grenzwert -100. Haben alle mit gut/besser geantwortet, so folgt daraus +100. Es erfolgt keine saisonale Korrektur, die entsprechenden Ifo-Werte sind ebenfalls nicht saisonkorrigiert.HOchschule

Die aktuellen Ergebnisse des Wirtschaftsbarometer Rosenheim, belegen eine weitere Verbesserung der Geschäftslage bei den teilnehmenden Unternehmen des Stadt- und Landkreises Rosenheim. In dieser monatlichen Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft an der TH Rosenheim erreichte der Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen gute + 29.

Rosenheim– Die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate fielen zum Vormonat geringer aus und erreichten nur einen neutralen Wert von +1,5. Zum Vormonat bedeutet dies einen Rückgang von mehr als 20 Punkten, zu Beginn der Corona Krise und des damit verbundenen Lockdowns herrschte jedoch verbreitet Pessimismus der sich in einem Saldo von – 24,2 niederschlug.

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Die vergleichbaren Werte des ifo-Institutes entwickelten sich tendenziell ähnlich, auch hier sind die Erwartungen neutral (+0,2). Die Geschäftslage wird jedoch schwächer und noch negativ bewertet (- 8,9).

In den Quartalsfragen wurden die Unternehmen nach ihren Planungen in den nächsten zwölf Monaten befragt. Im Frühjahr wollte noch fast jedes dritte Unternehmen Mitarbeiter reduzieren und jedes Zweite die Investitionen. Aktuell will nur jedes fünfte Unternehmen Personal einsparen und jede vierte Investition zurückfahren.

Im Vergleich dazu sind Unternehmen, die planen Mitarbeiter einzustellen und Investitionen zu erhöhen in der Minderheit. Nur 13 Prozent planen indes wieder, Personal einzustellen. Bei den Investitionen beabsichtigen nun 15 Prozent eine Erhöhung, dies sind ebenfalls nur geringfügig mehr, als bei der letzten Umfrage (13 Prozent).

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