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IHK PRÄSENTIERT ERGEBNISSE VON UMFRAGE

„Wir müssen den Schwung der Erholung nutzen“, so Ingrid Obermeier-Osl

Nach dem Lockdown nimmt die Wirtschaft in den Landkreisen Altötting und Mühldorf wieder Kurs auf. Wie aus der Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern hervorgeht, scheinen die Unternehmen in der Region bereits für die Zeit nach der Pandemie zu planen.

Altötting/Mühldorf – Die Firmen und Betriebe sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufriedener als noch zu Beginn des Jahres. Fast jedes zweite Unternehmen (45 Prozent) bezeichnet seine Geschäftslage als gut, jedes fünfte ist allerdings unzufrieden. So geht die Erholung an Branchen, die von den Beschränkungen betroffen sind, bislang vorbei.

Dazu zählen etwa der stationäre Einzelhandel, die Tourismusbranche, die Kultur- und Kreativwirtschaft, das Veranstaltungsgewerbe und personenbezogenen Dienstleistungen. Bei Geschäften ohne persönlichen Kontakt hat sich die Lage verbessert. Derzeit rechnen 20 Prozent der Unternehmen in der Region mit einer Geschäftsbelebung und 16 Prozent mit einer Eintrübung. Jedes dritte Unternehmen will seine Investitionstätigkeit ausweiten, zu Jahresbeginn war es noch jedes Zehnte. Jedes Fünfte (21 Prozent) will seine Beschäftigtenzahl erhöhen, zwölf Prozent planen dagegen Stellenstreichungen.

Neben der Pandemie nennen 55 Prozent der Unternehmen den Fachkräftemangel als Geschäftsrisiko. Außerdem zählen gestiegene Rohstoff- und Energiepreise (52 Prozent) zu den größten Sorgenkindern. Zudem klagt mehr als jedes vierte Unternehmen über unterbrochene Lieferketten.

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„Der Weg der Erholung führt uns in die richtige Richtung“

„Wir müssen den Schwung der Erholung nutzen, um unsere Region fit für die Zukunft zu machen, und die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts weiter ausbauen. Dazu muss die Politik eine Wachstumsstrategie vorlegen. Das heißt, beispielsweise gerade für unsere heimische Industrie gesenkte Strompreise und wettbewerbsfähige Steuern“, erklärt Ingrid Obermeier-Osl, Vizepräsidentin der IHK und Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Altötting-Mühldorf. „Der Weg der Erholung führt uns in die richtige Richtung. Aber es braucht noch mehr Anstrengungen beim Impfen und Testen für ein sicheres und zuverlässiges Durchstarten in vielen Branchen. Der Kampf um die wirtschaftliche Existenz gehört in einigen Bereichen noch immer zum Alltag der Unternehmer. Die Politik muss Wege aufzeigen, wie weitere behutsame Lockerungen und Öffnungen mit steigender Impfquote möglich sind. Wir dürfen nicht riskieren, dass unsere Vielfalt an Branchen, Unternehmen und Geschäftsideen verloren geht“, so Obermeier-Osl.

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