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Dänischer Fußball-Star Christian Eriksen bricht auf Spielfeld zusammen und muss reanimiert werden

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DISKUSSION ZUR LOGIK DER 4. INDUSTRIELLEN REVOLUTION

„Wer teilhaben will, muss Arbeit durch Kapital ersetzen“

Diskutierten: Johannes Unterhitzenberger (von links), Christine Burkhart, Maxi Sarwas, Robert Obermaier und Andreas Lehner.  nk
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Diskutierten: Johannes Unterhitzenberger (von links), Christine Burkhart, Maxi Sarwas, Robert Obermaier und Andreas Lehner. nk

Altötting. – Der Begriff „Industrie 4.0“ ist in aller Munde.

Auf einer Veranstaltung der Bayerische Vermögen hat Prof. Dr. Robert Obermaier, Lehrstuhlinhaber für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Passau, einen Überblick über die Begrifflichkeit sowie Chancen und Herausforderungen für den Mittelstand gegeben. Anschließend diskutierte er mit Johannes Unterhitzenberger (Kapfelsperger GmbH), Christine Burkhart (Mittelstandsunion), und Andreas Lehner (Infraserv).

Dabei zeigte Obermaier einen Zusammenhang zwischen dem Ersetzen von Arbeit durch Kapital – Mensch durch Maschine – und dem Stadium der industriellen Revolution. „Wer teilhaben will, muss weiter Arbeit durch Kapital ersetzen.“ Das kann in der Konsequenz bedeuten, dass ein Kunde digital einen Auftrag gibt, den eine Maschine unabhängig von ihrem Standort ausführt, und das Ergebnis dann wieder an den Kunden schickt. Dass Mitarbeiter jedoch komplett durch Roboter ersetzt werden, hielt Johannes Unterhitzenberger in den kommenden zehn bis 20 Jahren für ausgeschlossen.

Zur Weiterentwicklung gehört für Obermaier auch eine vernetzte Infrastruktur im Unternehmen. Dabei betonte er jedoch, dass sich „4.0“ nicht auf die Effizienzsteigerung von Prozessen beschränke. „Man verkauft nicht mehr nur das Produkt, sondern auch das, was man hinterher mit ihm anfangen kann. Dadurch tun sich neue Geschäftsmodelle auf.“ Das Individuelle erfolge nicht mehr über das Gerät, sondern die Software. In der Digitalisierung der Produkte seien die Amerikaner um Längen voraus. Der Preis für die digitale Vernetzung seinen jedoch die Daten, die der Nutzer preisgibt.

Die aktuelle Situation im regionalen Mittelstand bewertete Christine Burkhart dreigeteilt: Einige setzten sich sehr intensiv mit dem Thema auseinander, gerade im produzierenden Gewerbe. Im Einzelhandel oder Handwerk seien viele mitten drin, ohne es zu merken. Andere würden sich nicht mit dem Thema beschäftigen. Der Wandel bedeute auch, dass sich der Mittelstand verändere – und sich die einen oder anderen Unternehmen zusammen schließend würden.

Für Obermaier ist die „Industrie 4.0“ nicht nur ein Thema für große Unternehmen, sondern auch für das Handwerk. „Die Frage ist nicht, wie kann ich alles lassen wie es ist, sondern was fange ich mit den neuen Möglichkeiten an.“ Das wirkt sich auch auf das Anforderungsprofil für Mitarbeiter aus. nk

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