Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


HOCHSCHULE UND WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG IM BERCHTESGADENER LAND KOOPERIEREN

Weitere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft

Prof. Gerd Beneken re
+
Prof. Gerd Beneken re

Der erste Zukunftsworkshop der Wirtschaftsförderung Berchtesgadener Land (WFG BGL) an der Hochschule Rosenheim war ein Erfolg. Unternehmer des Landkreises informierten sich bei den Professoren über Möglichkeiten der Zusammenarbeit und besuchten ausgewählte technische Labore. Prof. Gerd Beneken, Leiter des Studienschwerpunkts Software-Engineering, schildert seine Eindrücke und erläutert, wie sich die Hochschule Rosenheim die künftige Kooperation vorstellt.

Herr Prof. Beneken, mit welchen Erwartungen sind Sie in den Zukunftsworkshop mit den Unternehmern des Berchtesgadener Landes gegangen?

Die Hochschule Rosenheim wünscht sich als Partner mittelständischer Unternehmen Kontakte zu Unternehmern im Berchtesgadener Land. Das Ziel sind gemeinsame Abschlussarbeiten von Studierenden sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Wurden diese Erwartungen erfüllt?

Mehr als erfüllt. Ich möchte hier ein großes Lob an die Forschungsreferentin der Hochschule, Eva Hauck-Bauer, und den Innovationsmanager der Wirtschaftsförderung Berchtesgadener Land, Lars Holstein, aussprechen. Beide haben die Unternehmen und uns Wissenschaftler bereits im Vorfeld unterstützt und aktiv Kontakte hergestellt. Ich führe derzeit eine ganze Reihe sehr guter Gespräche.

Welche Themen und Projekte der Hochschule Rosenheim haben Sie vorgestellt?

Ich habe die Möglichkeit gemeinsamer Projekte im „Innovation Lab“ vorgestellt. Hier erproben Studierende und Unternehmen gemeinsam Innovationen und entwickeln Prototypen. Unternehmen können ihre eigenen Themen einbringen und profitieren vom Know-how der Hochschule Rosenheim. Das Innovation Lab wird durch das ZD.B (Zentrum für Digitalisierung Bayern) gefördert. Die Hochschule ist mit der Technischen Universität in München derzeit Pilothochschule für das Innovation Lab, eine große Chance für unsere heimischen Unternehmer.

Was wünschen Sie sich als Professor der Hochschule bezüglich einer künftigen Zusammenarbeit mit Unternehmern?

Ich wünsche mir einen engen Gedankenaustausch und die Definition neuer Themen und Projekte. Wünschenswert ist auch die Unterstützung des Lehrbetriebs in Rosenheim durch Gastvorträge oder gegebenenfalls sogar Lehraufträge zu bestimmten Themen. Vorstellbar sind auch Workshops, zum Beispiel über Qualitätssicherung, Cloud Computing oder das Internet of Things. Als Hochschule unterstützen wir gerne neue Geschäftsideen und helfen bei der software-technischen Umsetzung. Für den Herbst dieses Jahres ist ja schon ein weiterer Zukunftsworkshop mit Unternehmen rund um das Thema Industrie 4.0 von unserer Abteilung für Forschung & Entwicklung angekündigt worden.

Wie sehen Sie die Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Wirtschaft des Berchtesgadener Landes in Bezug auf das geplante Digitale Gründerzentrum in Rosenheim?

Das Gründerzentrum soll auch etablierten Unternehmen die Möglichkeit bieten, neues Wissen, neue Prozesse und alternative Denkweisen von Start-ups kennenzulernen. Über ein mit dem Rosenheimer IT-Verband Rosik und der Wirtschaftsförderung Berchtesgadener Land initiiertes Unterstützernetzwerk des Gründerzentrums sollen Mitarbeiter von etablierten Unternehmen im Gründerzentrum mit Studierenden und der Hochschule an innovativen Projekten beziehungsweise neuen Technologien intensiv zusammenarbeiten. Das Ergebnis soll ein Innovationscluster im Themenfeld Digitalisierung mit den verschiedenen beteiligten regionalen Unternehmen sein.

Ein solches Modell muss aber noch definiert werden: Welche Kosten entstehen? Welche Mitarbeiterqualifikation wird benötigt? Wie ist die Hochschule eingebunden? Es ist wichtig, dass uns die Wirtschaftsförderung hier und auch bei den vorher genannten Themen als Vermittlerin zwischen Hochschule und Unternehmen unterstützt.

Ansprechpartner für die Zusammenarbeit mit der Hochschule Rosenheim und Unternehmensideen für das digitale Gründerzentrum Stellwerk 18 in Südostoberbayern ist WFG-Innovationsmanager Lars Holstein, lars.holstein@wfg-bgl.de, Telefon 08654/7750-0. re

Kommentare