Viehpreise erholen sich

Miesbach – Beim Kälbermarkt am Donnerstag vergangener Woche in der Oberlandhalle wurden 527 Kälber zur Vermarktung angeboten.

Die durch die Corona-Krise ins Trudeln geratenen Märkte beginnen, sich langsam zu erholen, und brachten in allen Kategorien Preissteigerungen. Die 424 verkauften Stierkälber zur Mast erzielten einen durchschnittlichen Auszahlungspreis je Kilo von 4,92 Euro, wobei für sehr gute Qualitäten Auszahlungspreise von über sechs Euro erzielt wurden. Die Durchschnittspreise für die Aufteilung in die einzelnen Gewichtsklassen: 70 bis 80 Kilo – 5,13 Euro; 80 bis 90 Kilo – 5,13 Euro und 90 bis 100 Kilo – 4,79 Euro. Der Auftrieb an weiblichen Kälbern war bei diesem Kälbermarkt sehr gering. Für die 67 verkauften Kuhkälber zur Weiternutzung lagen die Auszahlungspreise pro Kilo im Schnitt bei 2,77 Euro für 70 bis 80 Kilo; bei 2,86 Euro für 80 bis 90 Kilo und bei 2,80 Euro für 90 bis 100 Kilo. Der Auszahlungspreis für die 36 verkauften Kuhkälber zur Zucht lag zwischen 160 und 400 Euro. Dies entspricht einem Kilopreis von durchschnittlich 3,58 Euro. Nächster Kälbermarkt ist nächsten Mittwoch, 20. Mai.

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