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Weichen für die Zukunft

Ab jetzt „Wirtschaftsverband Landkreis Traunstein“: Was sich bei den Unternehmern sonst noch ändert

Nach der Satzungsänderung hat der Vorstand des „Wirtschaftsverbands Landkreis Traunstein“ eine völlig neue Zusammensetzung: (vorne von links) der stellvertretende Vorsitzende Florian Binder, die Gremiumsmitglieder Rudi Zeif, Inga Hack und Markus Schlaffner, der Vorsitzende Thomas Eberl, Ehrenmitglied Hermann Steinmaßl, Kassenwart Klaus Kropp und Robert Aigner; (hinten von links) Raphael Geisreiter, Claus Egger, Stefan Büchele, Stefan Gilch und Seppi Mayer.
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Nach der Satzungsänderung hat der Vorstand des „Wirtschaftsverbands Landkreis Traunstein“ eine völlig neue Zusammensetzung: (vorne von links) der stellvertretende Vorsitzende Florian Binder, die Gremiumsmitglieder Rudi Zeif, Inga Hack und Markus Schlaffner, der Vorsitzende Thomas Eberl, Ehrenmitglied Hermann Steinmaßl, Kassenwart Klaus Kropp und Robert Aigner; (hinten von links) Raphael Geisreiter, Claus Egger, Stefan Büchele, Stefan Gilch und Seppi Mayer.
  • VonGünther Buthke
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Warum die Mitglieder des „Gewerbeverbands Traunstein & Umgebung“ jetzt einen neuen Namen haben.

Traunstein - Der 1866 als „Schutzverband für das Gewerbe“ gegründete Verein heißt künftig „Wirtschaftsverband Landkreis Traunstein“, um sich für den Mittelstand breiter aufstellen zu können.

Laut Satzungsänderung können nicht nur jede selbstständige natürliche Person aus Handwerk, Handel, Gewerbe, Dienstleistung, Industrie und Freien Berufen, sondern auch aus Personen- und Kapitalgesellschaften der gleichen Berufe und juristische Person aus denselben Bereichen Mitglied werden. Geändert wurde auch die Vorstandsbesetzung. Die Position der Obmänner fällt weg, dafür werden die Beisitzer auf acht Personen erweitert.

Neuwahlen und Rechenschaftsbericht: „Wichtig ist der Zusammenhalt“

Die Neuwahl des Vorstands führte Ehrenmitglied Altlandrat Hermann Steinmaßl als Wahlleiter durch. Vorsitzender wurde wieder Thomas Eberl von der gleichnamigen Spedition. Seine Stellvertreter sind Claus Egger von der Firma Schaumaier Recycling und Florian Binder, Firma J.N. Kreiller. Kassenwart bleibt Klaus Kropp, Firma M+ Partner. Das Amt des Schriftführers übernimmt wieder Markus Schlaffner von ckw Computer & Büro. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Andreas Ramelsberger (Spreadfilms), Robert Aigner (Robert Aigner), Stefan Büchele (Elektro Büchele), Inge Hack (BELA Immokontor), Raphael Geisreiter (G BRANDED), Stefan Gilch (Rechtsanwälte Dr. Gilch-Rager), Seppi Mayer (Landschaftspflege Mayer), Rudi Zeif (Sailer-Keller/Hofbräuhaus Bräustüberl) und Stefan Mayer (Musik Mayer). Kassenprüfer sind Anna Marx (Reisebüro Marx) und Christoph Levanier (Schürnbrand).

In seinem Rechenschaftsbericht erzählte Vorsitzender Eberl, dass die Zusammenarbeit mit der Chiemgau Wirtschaft unter anderem beim Tag der Ausbildung und der Ausbildungsroas gepflegt werde.

Aktuell besuchten zudem Schüler der Reiffenstuel Realschule unter dem Motto „Schule trifft Ausbildung“ eine Woche lang Ausbildungsbetriebe im Landkreis Traunstein.

Insgesamt wurden 25 Vorstandssitzung und überörtliche Abstimmungsgespräche mit der Euregio, der Wirtschaftsförderungen Berchtesgadener Land und Rosenheim, der TH Rosenheim und dem Wasserstoffcluster durchgeführt, so Eberl. Aktuell hat der Wirtschaftsverband 215 Mitglieder. Der Verband sei „die Stimme des Mittelstands“ und solle sich einmischen, wenn notwendig. „Wichtig ist vor allem der Zusammenhalt innerhalb des Verbands“, betonte Eberl.

Herbert Röde wettert gegen lokale Klimapolitik

In der Aussprache wetterte Herbert Röde gegen den kommenden Klimaschutzbescheid in Traunstein. Es sei eine „Scheinheiligkeit“ zu glauben, dass Traunstein „keine Gewerbegebiete“ mehr brauche. Er kritisierte Firmen, die früher selbst Gewerbeflächen in Traunstein erworben hätten, und sich nun für den Klimaschutzentscheid einsetzten. Wer dafür stimme, „macht unsere Zukunft kaputt“, urteilte Röde.

Konrad Baur, Referent für Stadtentwicklung des Traunsteiner Stadtrats, sagte, der Klimaschutzentscheid sei „inhaltlich ein gegenteiliger Entwurf“ zu dem der Stadt. Der Stadtrat täte sich zukünftig schwer, Gewerbegebiete auszuweisen. Sei es gut für das Klima, wenn Traunstein Gewerbe vertreibe, das dann in anderen Gemeinden neu baue, fragte Baur.

Robert Aigner meinte abschließend, Klimaschutz sei wichtig, aber einheimische Arbeitsplätze seien wegen der kurzen Wege zum Arbeitsplatz die klimafreundlichsten. Wenn sich eine Firma weiterentwickeln wolle, dann brauche sie auch Gewerbeflächen.