rindermarkt

Traunstein – In allen Bereichen bestand eine enorme Nachfrage nach Zuchtvieh.

Zahlreiche Marktbesucher sorgten für einen flotten Versteigerungsverlauf. Die zwei Zweitkalbskühe erhielten bei im Mittel 1950 Euro den Zuschlag. Von den angebotenen 14 Zucht-stieren konnten elf verkauft werden. Der teuerste Stier des Marktes ging für 25 000 Euro in den Besamungseinsatz. Der Etoscha Sohn ist nach Gesamtzuchtwert die Nummer zwölf von 376 getesteten Halbbrüdern.

Neben dem Spitzenstier wurde für 3 500 Euro noch einen Wobbler-Sohn aus dem Zuchtbetrieb Reiter aus Eizing bei Fridolfing ersteigert.

Zur positiven Stimmung der Züchter und Aufzüchter trug auch bei, dass einige Stiere zu einem sehr guten Preis in den Natursprung verkauft werden konnten. Fünf Natursprungstiere erhielten erst den Zuschlag bei einem Versteigerungspreis von über 2000 Euro, wobei für einen weiteren Wobbler Sohn 2250 Euro ausgegeben wurden.

Die teuerste Kuh des Marktes war diesmal eine Raffzahn-Tochter. Sie wechselt aus dem Zuchtbetrieb Rudolf Kaltner in Mörn, Seeon, für 2 600 Euro in einen niederbayerischen Zuchtbetrieb. Kaum im Preis nach standen die drei weiteren Jungkühe der Wertklasse 1. Bei ihnen erfolgte der Zuschlag im Durchschnitt bei 2266 Euro. Bei weiteren sieben Jungkühen der Wertklasse 2a lag der Versteigerungspreis bei über 2000 Euro. Nur zwei Jungkühe des gesamten Marktes blieben unter 1 500 Euro Versteigerungspreis. Der nächste Kälbermarkt findet am Mittwoch, den 27. Juni, statt. Der nächste Großviehmarkt ist am 19. Juli.

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