Tiere werden weiter vermittelt

Miesbach – Die Großviehmärkte des Zuchtverbandes Miesbach sind bis auf Weiteres abgesagt.

Es finden dennoch nach Auskunft des Zuchtverbandes laufend Tiervermittlungen von Landwirt zu Landwirt beziehungsweise Tiersammlungen in der Oberlandhalle statt. Es wird gebeten, verkaufsfähige Tiere in der Herdebuchstelle anzumelden. Für Kaufinteressenten sind laufend Zuchttiere im Angebot. Kontakte werden unter Telefon 0 80 25/28 08 22 weitergegeben. Die Landwirte sollten nach Mitteilung des Zuchtverbands „in der jetzt kritischen Zeit den Vermarktungsort nutzen und ihre Tiere zur Sicherstellung der Lebensmittelproduktion liefern“. Auf dem letzten Kälbermarkt vor der Corona-Krise ließ das geringe Angebot an männlichen Mastkälbern die Preise deutlich ansteigen, wobei das Preisniveau des Vorjahres nicht erreicht wurde. Die Nachfrage konnte auch bei diesem Markt nicht gedeckt werden. Die Notierungen der 566 verkauften Tiere: Die 447 verkauften Stierkälber zur Mast erzielten einen Gesamtdurchschnittspreis je Kilo von 5,12 Euro. Die Aufteilung nach einzelnen Gewichtsklassen: 70 bis 80 Kilo 5,24 Euro; 80 bis 90 Kilo 5,22 Euro und 90 bis 100 Kilo 4,95 Euro. Die derzeit schlechten Preise für Schlachtkalbinnen wirkten sich sehr negativ auf die weiblichen Kälberpreise aus. Für die 86 verkauften Kuhkälber zur Weiternutzung lagen die Kilopreise bei 2,07 Euro für 70 bis 80 Kilo; bei 2,34 Euro für 80 bis 90 Kilo und bei 2,70 Euro für 90 bis 100 Kilo. Die Kuhkälber zur Zucht wurden großteils im bayerischen Raum verkauft. Ein Stückpreis von 245 Euro wurde im Durchschnitt für die 33 Kuhkälber zur Zucht bezahlt, der Kilopreis für diese Kategorie lag bei 2,93 Euro. Weitere Infos unter www.zuchtverband-miesbach.com.

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