Bayerischer Mittelstandspreis

Stolz bei heimischen Mittelständlern: Drei Firmen aus der Region für ihre Erfolge geehrt

Willi Bonke ist Geschäftsführer der Niederlassung von Auto Eder in Kolbermoor. auto eder

Große Ehre für drei Unternehmen aus der Region: Die Auto Eder GmbH in Kolbermoor, die Bäckerei Schiedermeier in Ostermünchen und die Birmoser Werbetechnik GmbH in Tuntenhausen wurden jetzt mit dem Bayerischen Mittelstandspreis für ihre Erfolge als mittelständische Unternehmen ausgezeichnet.

Kolbermoor/Tuntenhausen – Die Betriebe sind drei der insgesamt 39 Nominierten, die vom Europäischen Wirtschaftsforum ins Maximilianeum nach München eingeladen waren. Die Auszeichnungen wurden zum zwölften Mal verliehen. Die Schirmherrenwaren Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Staatsminister Hubert Aiwanger.

39 Unternehmen auf der Nominiertenliste

Insgesamt wurden Firmen in den vier Kategorien Handel, Handwerk, Dienstleistungen und Produzierende Unternehmen ausgezeichnet. Die Jury prüfte die Kandidaten auf beispielgebende Leistungen in den Bereichen Kundenorientierung, Personalpolitik, Ressourceneinsparung, Innovation und Zukunft, Internationalisierung sowie soziales und gesellschaftliches Engagement.

Stolz ist man bei Auto Eder in Kolbermoor, zu den 39 nominierten Unternehmen gezählt zu haben. „In einem so elitären Kreis zu sein, spornt uns für die Zukunft noch mehr an“, äußerte sich Geschäftsführer Willi Bonke gegenüber den OVB-Heimatzeitungen. Die Auto Eder Gruppe ist mit Standorten in Oberbayern und im Allgäu vertreten und zählt mit einer Vielzahl an Marken zu den bedeutendsten Automobilhandelsgruppen Deutschlands. Die Niederlassung in Kolbermoor wurde 1981 eröffnet. Zur Ursprungsmarke Ford sind dort noch die Marken Mazda, Jaguar und Land Rover hinzugekommen. Aktuell arbeiten bei Auto Eder in Kolbermoor 231 Beschäftigte.

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Auf die Frage nach den unternehmerischen Stärken, die Grundlage für die Nominierung für den Mittelstandspreis waren, antwortet Bonke: „Respekt, Nachhaltigkeit, Verantwortung, Vertrauen und qualitativ hochwertiges Handeln sind die Leitlinien in unserem Geschäftsleben. Wir leben diese Werte untereinander im Betrieb und im Kontakt mit unseren Kunden“, so Bonke.

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„Da man sich für den Mittelstandspreis nicht bewerben kann, sondern direkt nominiert werden muss, haben wir uns sehr gefreut“, sagte Christian Birmoser den OVB-Heimatzeitungen. Die Nominierung belege, dass die familiengeführte Firma auf dem richtigen Weg ist. Der Werbetechnikbetrieb wurde 2011 gegründet und hat derzeit 15 Mitarbeiter. Das Unternehmen bietet ein breites Portfolio rund um das Thema Werbung: von Lichtreklamen und Druckprodukten über Fahrzeugbeschriftungen bis zur Veredelung von Textilien.

„Innovative Ideen und deren schnelle Umsetzung sowie eine genaue Marktbeobachtung haben für uns hohe Priorität“, so Birmoser mit Blick in die Zukunft. Dazu gehöre auch eine ausgezeichnete Aus- und stetige Weiterbildung der Mitarbeiter.

„Wir sind sehr stolz auf die Nominierung“

Seit 85 Jahren werden in der Bäckerei Schiedermeier in Ostermünchen Brezeln geschwungen und Hörnchen gerollt. „Ich führe den Betrieb in dritter Generation“, sagt Bäckermeister Hans-Peter Schiedermeier. Neben dem Hauptsitz in Ostermünchen gibt es noch eine Filiale in Beyharting. „Wir sind sehr stolz, dass wir für den Mittelstandspreis nominiert waren“, so Schiedermeier.

22 Mitarbeiter sind bei ihm in Voll- oder Teilzeit beschäftigt, die meisten seit vielen Jahren. „Unser Erfolg basiert ganz wesentlich auf dem Zusammenhalt, dem Fleiß, der Freundlichkeit und dem guten Service unseres Teams“, ist sich der Chef sicher. Auch seine Eltern Annemarie und Hans hätten ihren Anteil daran. „Sie stehen immer als erfahrene Ratgeber zur Seite und packen mit an, wenn Hilfe benötigt wird.“

Für die Zukunft sei es wichtig, als traditioneller Familienbetrieb weiterhin auf hohe Qualität und handwerkliche Arbeit bei den Produkten zu setzen. „Wir heben uns auf diese Weise von den Großbäckereien ab. Brot ist es einfach wert, von Hand gemacht zu werden“, so Schiedermeier.

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