ZUCHTVIEHMARKT

Stiere schwach – Kühe sehr gut

Miesbach – „Stiere schwach – Kühe sehr gut“, so fasst der Zuchtverband Miesbach den jüngsten Zuchtviehmarkt zusammen.

Von 157 aufgetriebenen Rindern wurden 145 abgegeben, was einer Verkaufsquote von 93 Prozent entspricht. Insbesondere bei den Jungstieren verlief die Auktion etwas zäher. Bei den 16 verkauften Stieren lag der Durchschnittspreis zwar bei 3203 Euro, was aber zwei Besamungsstieren für 24 500 Euro und 3600 Euro zu verdanken war. Ein Wohltat-Sohn aus dem Lenggrieser Gebiet ging zum Tageshöchstpreis an den Besamungsverein Neustadt/Aisch. Seltene Vaterlinie, hohe Zuchtwerte insbesondere für das Euter und gute körperliche Entwicklung sorgten für das langanhaltende Bieterduell. Die Natursprungstiere schwankten zwischen 1400 und 2500 Euro. Am anderen Ende der Preis-skala verfehlten elf Jungkühe die 1400 Euro meist nur knapp. Die sieben angebotenen Biojungkühe wurden zwischen 1500 und 2050 Euro, im Schnitt für 1786 Euro, gehandelt. Der Weihnachtsgroßviehmarkt findet am 17. Dezember in der Oberlandhalle statt.

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