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Sparkasse zieht Bilanz

Stabile Entwicklung in unsicherer Zeit: Sparkasse Altötting-Mühldorf hat über 121. 600 Kunden in der Region

Blicken trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf ein gutes Geschäftsjahr 2021 der Sparkasse Altötting-Mühldorf zurück (von links) stellvertretender Vorstandsvorsitzender Karl Straßer, Vorstandsvorsitzender Markus Putz und Vorstandsmitglied Bernd Renschler.
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Blicken trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf ein gutes Geschäftsjahr 2021 der Sparkasse Altötting-Mühldorf zurück (von links) stellvertretender Vorstandsvorsitzender Karl Straßer, Vorstandsvorsitzender Markus Putz und Vorstandsmitglied Bernd Renschler.
  • Christa Latta
    VonChrista Latta
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Auch das Jahr 2021 stand im Zeichen von Corona. „Das hat nicht nur den Alltag der Menschen geprägt, sondern auch ihre Wünsche und Anforderungen hinsichtlich ihrer Geldgeschäfte“, stellte Vorstandsvorsitzender Markus Putz fest.

Mühldorf – „Die Sparkasse Altötting-Mühldorf konnte ihre stabile Entwicklung auch in 2021 fortsetzen“, stellten die beiden Vorstandsvorsitzenden Markus Putz und Karl Straßer bei der Präsentation der Jahresbilanz 2021 zufrieden fest.

„Wir sind im Kundengeschäft weiter gewachsen und haben wichtige Geschäftsfelder wie das Wertpapiergeschäft weiter ausgebaut.“

Kunden schätzen digitale Lösungen

Zwar habe auch das Jahr 2021 im Zeichen von Corona gestanden. „Das hat nicht nur den Alltag der Menschen geprägt, sondern auch ihre Wünsche und Anforderungen hinsichtlich ihrer Geldgeschäfte“, stellte Putz fest. Die Bilanzsumme stieg 2021 auf 3,4 Milliarden Euro. Das weiterhin starke Wachstum von 297 Millionen Euro oder 9,5 Prozent war wieder auf das Kundengeschäft zurückzuführen.

Die Kundenkredite liegen mit knapp 2,5 Milliarden Euro um 181 Millionen Euro oder 7,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. „Dies ist im Wesentlichen auf die verstärkte Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten sowie gewerblichen Finanzierungen und Förderkrediten in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zurückzuführen“, so Putz.

Auch im Wohnungsbau sei für Modernisierungen und Sanierungen ein Zuwachs zu verzeichnen. Dass die Kunden trotz negativem Zinsumfeld der Sparkasse vertrauten, zeige die Erhöhung der Kundeneinlagen um 267 Millionen Euro oder 11,2 Prozent auf 2,65 Milliarden Euro. Der Vorstandsvorsitzende: „Die Summe der uns anvertrauten Gelder liegt mittlerweile bei 3,9 Milliarden Euro.“

Die Zahl der Girokonten hat sich um 1073 auf 95.770 erhöht. Insgesamt hat die Sparkasse Altötting-Mühldorf über 121. 600 gewerbliche und private Kunden in der Region. Die Sparkasse will zum 21. Juli das Verwahrentgelt mit Negativzinsen für Einlagen komplett aufheben.

Erfreulich sei auch die gute Bewertung durch die Firmenkunden: Mit 93 Prozent beurteilten sie in 2021 die Leistungen der Sparkasse Altötting-Mühldorf mit „ausgezeichnet“, „sehr gut“ oder „gut“.

Mehr als 14 950 Besucher der Internet-Filiale nutzen den Service- und Informationskanal täglich. Über das Kundencenter mit über 200 000 Anrufen und das Business-Center können die Kunden von Montag bis Freitag ihre Bankgeschäfte tätigen.

2021 wurden bereits 74 Prozent der Girokonten online geführt. 51 Prozent der Online-Banker, das sind rund 30 000 Kunden, nutzen dafür die Sparkassen-App, die von Stiftung Warentest als beste Multibanking-Anwendung ausgezeichnet wurde – wie die beiden Vorstände zufrieden anführten.

In 26 Geschäftsstellen und den internen Bereichen kümmern sich bei der Sparkasse Altötting-Mühldorf 443 Mitarbeiter – 270 Frauen und 173 Männer – um die Finanzangelegenheiten der Kundschaft. 34 junge Menschen absolvieren hier derzeit eine Ausbildung.

Im Krisenjahr 2021 hat die Sparkasse mehr als 450 Projekte mit über 350 000 Euro in der Region gefördert. „Gesellschaftliches Engagement und verantwortungsvolles, nachhaltiges Handeln haben für uns eine hohe Bedeutung“, erklärte Vorstandsvorsitzender Markus Putz. „Wir haben 2021 alle Bereiche der Sparkasse unter dem Aspekt Nachhaltigkeit analysiert. Unser Ziel ist es, bis spätestens 2035 CO2-neutral zu sein.“ Beispielsweise wurden und werden in den Jahren 2021 und 2022 Photovoltaik-Anlagen auf den Gebäuden der Sparkasse installiert, die künftig rund 25 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs der Sparkasse abdecken sollen.

Turbulente Zeiten stehen bevor

Darüber hinaus begleite die Sparkasse die Region beim notwendigen Strukturwandel, indem sie Kunden durch nachhaltige Wertpapiere und Investition in klimafreundliche Techniken bei Neu- und Umbauten unterstütze. Unternehmen, gewerbliche Kundschaft und Kommunen biete sie bei diesem Wandel mit Anpassungsinvestitionen.

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„Die kommenden Zeiten könnten turbulent werden“, resümierte Markus Putz. „Die schwierige Ausgangslage mit Corona-Krise, Ukraine-Krieg, Energiekrise und Inflation zeigt deutliche Auswirkungen sowohl an den Zins- und Aktienmärkten.“ Diese Entwicklungen würden auch die Entwicklung des Hauses beeinflussen. „Trotz der gesamtwirtschaftlichen Prognosen erwarten wir beim Kundenkreditvolumen weiterhin ein Wachstum, bei den Kundeneinlagen einen leichten Anstieg. Die Perspektiven für das Geschäftsjahr 2022 sehen wir allerdings kritischer als im Vorjahr.“

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