Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


IHK-REGIONALAUSSCHUSS

So bangen Unternehmen aus Mühldorf und Altötting wegen Corona um ihre wirtschaftliche Existenz

Die Stühle bleiben hochgestellt, die Gastronomiebetriebe geschlossen. Derzeit ist weiterhin nur die Abholung von Speisen möglich. Ein Zustand, der viele Gastronomiebetriebe laut IHK-Regionalausschuss an den Rande der Existenz bringt.
+
Die Stühle bleiben hochgestellt, die Gastronomiebetriebe geschlossen. Derzeit ist weiterhin nur die Abholung von Speisen möglich. Ein Zustand, der viele Gastronomiebetriebe laut IHK-Regionalausschuss an den Rande der Existenz bringt.

Seit über einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie den Alltag der Unternehmen in der Region Inn-Salzach. Mit den Folgen der politischen Maßnahmen hat sich der Regionalausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) Altötting-Mühldorf in seiner jüngsten virtuellen Sitzung auseinandergesetzt.

Mühldorf/Altötting – Mit von der Partie waren die beiden Landräte Max Heimerl (CSU) und Erwin Schneider (CSU). Sie berichteten über das aktuelle Infektionsgeschehen in der Region sowie über den aktuellen Stand der Impfkampagne.

Aktuelle Nachrichten und Artikel rund um das Thema Coronavirus in der Region finden Sie auf unserer OVB-Themenseite

Zu Beginn sprachen die Unternehmer von den Auswirkungen auf den eigenen Betrieb. Dabei wurde deutlich, dass die Wirtschaftsbranchen in beiden Landkreisen unterschiedlich betroffen sind. „Während einige Branchen, wie die Industrie, gut durch die Krise kommen und teilweise sogar ein Umsatzplus verzeichnen, sind andere Betriebe, vor allem in der Gastronomie, der Hotellerie, im Einzelhandel und im Veranstaltungsbereich sowie deren Zulieferer, extrem gebeutelt und müssen unverschuldet um ihre wirtschaftliche Existenz bangen“, fasst Ingrid Obermeier-Osl, Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses und Vizepräsidentin der IHK, die Berichte zusammen.

Perspektive eingefordert

„Der regelmäßige Austausch untereinander zeigt uns seit Beginn der Pandemie, wie schwer teilweise die Folgen für die heimische Wirtschaft sind“, erklärt Obermeier-Osl. Sie fordert deswegen, dass alle Branchen eine Perspektive bekommen: „Die Ausschussmitglieder sind sich einig, dass die Impfkampagne deutlich an Tempo gewinnen muss, damit wir die Corona-Pandemie samt Lockdown und Einschränkungen so bald wie möglich hinter uns lassen können. Außerdem sind wir der Überzeugung, dass der starre Fokus auf die Sieben-Tage-Inzidenz als reines Maß für Lockerungen nicht mehr verhältnismäßig ist und jegliche Planungssicherheit unmöglich macht.“ Es gebe vonseiten der Unternehmer Ideen, wie Öffnungen möglich sind, betont Obermeier-Osl.

Lesen Sie auch: Wasserburger Geschäftsleute ärgern sich über wechselnde Öffnungsregeln – „So ein Kasperltheater!“

Der IHK-Regionalausschuss Altötting-Mühldorf traf sich dabei zum letzten Mal in seiner aktuellen Zusammensetzung. In einem Rückblick berichtete Obermeier-Osl über die Arbeit des Ausschusses in den vergangenen fünf Jahren. In der ablaufenden Wahlperiode hatten sich die Ausschussmitglieder zu 14 Sitzungen getroffen, in denen wiederum zehn Positionierungen zu Themen aus der Region, wie dem Ausbau der Autobahn 94 sowie zur Kommunalwahl 2020, verabschiedet wurden.

Lesen Sie auch: Frühjahrsbelebung im März auf dem Arbeitsmarkt in der Region

Ab morgigen Freitag, 9. April, bis zum 7. Mai können die IHK-zugehörigen Unternehmen in beiden Landkreisen die neuen Mitglieder für den Regionalausschuss und die Vollversammlung bestimmen. re

Kommentare