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Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

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Gewaltverbrechen in Mühldorf am Inn: Eine Person tot – mutmaßlicher Täter festgenommen

Mühldorf am Inn – Großeinsatz der Polizei am Sonntagabend (14. August) in Mühldorf: Eine Person …
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Verstärkung für das heimische Handwerk

SHK-Innungen Traunstein und Berchtesgadener Land sprechen 60 Jung-Gesellen frei

Sie sind die Prüfungsbesten im SHK-Handwerk: (ab Zweiter von links) die Anlagenmechaniker Andreas Schmid und Georg Ortner sowie Spengler Florian Linkat. Die Obermeister der Innungen Traunstein (Josef Pflügl, rechts) und Berchtesgadener Land (Peter Schuhbeck, links) gratulierten.
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Sie sind die Prüfungsbesten im SHK-Handwerk: (ab Zweiter von links) die Anlagenmechaniker Andreas Schmid und Georg Ortner sowie Spengler Florian Linkat. Die Obermeister der Innungen Traunstein (Josef Pflügl, rechts) und Berchtesgadener Land (Peter Schuhbeck, links) gratulierten.

53 Anlagemechaniker und sieben Spengler wurden in den Stand eines Gesellen erhoben. Die Reden auf der traditionellen Freisprechungsfeier zeigten einmal mehr den Wert und die Zukunftsträchtigkeit eines handwerklichen Berufs.

Traunstein/Truchtlaching – Es war ein Festtag für 60 ausgelernte junge Auszubildende: 53 Anlagemechaniker und sieben Spengler der Innung für Spengler, Sanitär und Heizungstechnik Traunstein, die sich auch auf die Landkreise Altötting und Mühldorf erstreckt, der Innung Sanitär- und Heizungstechnik Berchtesgadener Land und der Innung Spengler, Sanitär- und Heizungstechnik Rosenheim wurden nach erfolgreicher Winterprüfung freigesprochen und dürfen sich nun „Gesellen“ nennen. Viele Ehrengäste aus Schule und Wirtschaft waren der Einladung gefolgt und feierten gemeinsam mit den neuen Gesellen und ihren Familien, ihren Ausbildern und Lehrherren.

Der Innungs-Obermeister der SHK-Innung Traunstein, Josef Pflügl zum Beruf eines Spenglers, der fast bei jedem Haus einmal gebraucht werde: „Als ihr vor vier Jahren den Ausbildungsvertrag unterschrieben habt, war euch wahrscheinlich nicht bewusst, was der Gesellenbrief für ein begehrtes Gut ist.“ Beim Stichwort „Gas-Krise“ falle ihm der Beruf des Anlagenmechanikers ein.

Immer weiter bilden!

„Dem Pfiffigen gehört die Zukunft“ war das Motto des Hauptgeschäftsführers des Fachverband SHK Bayern, Dr. Wolfgang Schwarz, der betonte, dass die jungen Leute eine gute Berufsentscheidung getroffen hätten: „Die Goldgräberbranche der Zukunft ist die Branche, die in den nächsten 30 bis 40 Jahren immer genug Arbeit haben wird.“ Der Gesellenbrief lasse in einem durchlässigen Bildungssystem alle Optionen offen – bis hin zum Meister und dem Studium. Er sei eine Durchgangsstation, es gelte sich auch in Zukunft weiterzubilden.

Kreishandwerksmeister Gerhard Kotter lobte das Durchhaltevermögen und den Fleiß der jungen Handwerker. Der langjährige Prüfungsvorsitzender Lambert Axthammer gab ihnen einige Lebensweisheiten mit und ging auf die Lehrzeit und die Gesellenprüfung ein. „Es war nicht immer Sonnenschein.“ Wichtig sei, dass wieder Nachwuchs komme.

Höhepunkt der Festveranstaltung war die Freisprechung, deren Geschichte bis in das Mittelalter zurückreicht. Traunsteins stellvertretender Kreishandwerksmeister Thomas Aigner führte durch die Zeremonie. Die jungen SHKler hätten nun den Grundstock für ihr erfolgreiches Arbeitsleben gelegt. Sauberes Wasser, saubere Luft und wohlige Wärme stünden als Synonyme für das SHK-Handwerk und seine Vertreter. Mit einer kurzen Formel sprach er sie von den Pflichten des Lehrverhältnisses frei.

Qualität bei der Ausbildung ist hoch

Handwerker sind seit Jahren besonders gefragt, das SHK-Handwerk wirbt kräftig um neue Auszubildende und Facharbeiter. Dass dabei aber auch Qualität verlangt wird, zeigte sich bei den Ergebnissen. Zwar traten 81 Prüflinge im Bereich Anlagenmechaniker an, jedoch nur 53 konnten die Anforderungen an die Gesellenprüfung erfüllen. 28 fielen durch, was am unbefriedigenden Notendurchschnitt von 3,94 deutlich wird. Auch bei den Spenglern kamen von neun Prüflingen nur sieben durch. Hier lag der Durchschnitt bei 4,33.

Peter Schuhbeck, Innungs-Obermeister der Innung Sanitär- und Heizungstechnik Berchtesgadener Land, sagte beim Nennen der erfolgreichen Prüflinge: „Tut weiter und bleibt dabei. Wir brauchen euch.“

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Obermeister Josef Pflügl würdigte anschließend folgende scheidende Mitglieder des Prüfungsausschusses mit einer Ehrenurkunde: Lambert Axthammer, Reinhard Brodschelm, Hans-Peter Heimbach, Franz-Xaver Kallmaier, Markus Lex, Matthias Fürst, Bernhard Osenstätter, Stefan Huber, Georg Stürzer, Franz Langlechner, Franz Ottenthaler und Markus Guggenhuber.

Das kulturelle Rahmenprogramm des Fests lieferte der Kabarettist und Dingolfinger Kulturpreisträger Stefan Otto mit seinem Programm „Gmahde Wiesn“. Er bestach durch musikalische Einlagen an der Gitarre und seinem Humor.

Die drei Besten:

Der prüfungsbeste Anlagenmechaniker war Georg Ortner vom Ausbildungsbetrieb Manghofer in Ampfing mit der Note 2 (89,95 Prozent) vor Andreas Schmid vom Ausbildungsbetrieb Fuchs in Neumarkt-Sankt Veit mit der Note 2 (88,85 Prozent). Bei den Spenglern ist Florian Linkat vom Ausbildungsbetrieb Wimmer in Obing ebenfalls mit der Note 2 (86,87 Prozent) Prüfungsbester. Die drei wurden besonders gewürdigt und mit kleinen Präsenten bedacht.

/MN

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