Schutzkonzept für Medical-Park-Kliniken wegen Corona

Amerang – Als erster großer Träger von Rehakliniken in Deutschland hat die Medical-Park-Gruppe ein umfassendes Corona-Sicherheitskonzept für die medizinische Rehabilitation entwickelt.

„Wir wollen, dass Menschen, die eine Rehabilitation benötigen, diese ohne Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus in Anspruch nehmen können“, erklärt Ulf Ludwig, CEO von Medical Park. Das Konzept besteht aus drei Komponenten. Ein Aufnahmemanagement mit Untersuchung, Patientengespräch und Abstrich soll das Risiko minimieren, dass das Virus von außen in die Klinik getragen wird. Die Patienten verbringen die Zeit bis zum Vorliegen des Testergebnisses im Einzelzimmer. In der regulären Reha-Phase stehen Schutzmaßnahmen wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes von Patienten wie Therapeuten, die Einhaltung von Abstandsregeln sowie Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen im Mittelpunkt. Komponente drei betrifft die Klinik und Mitarbeiter selbst. Alle Abläufe, Strukturen und Arbeitsvorgaben wurden an die Erfordernisse des Infektionsschutzes angepasst. Seit AnfangApril wird das Konzept deutschlandweit umgesetzt. Seitdem gab es keine neuen Ansteckungen in den Kliniken mehr. Wer die damit verbundenen Mehrkosten trägt, ist noch offen. Die Medical-Park-Gruppe kündigt Gespräche mit den Kostenträgern an.

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