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AM STAUDHAMER FELD

Schechtl Maschinenbau aus Edling investiert in neue Produktionshalle in Wasserburg

Mit dem symbolischen Spatenstich gaben (von links) Bürgermeister Michael Kölbl, Maria Schechtl und Josef Hinterschwepfinger den Startschuss für die neue Produktionshalle.
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Mit dem symbolischen Spatenstich gaben (von links) Bürgermeister Michael Kölbl, Maria Schechtl und Josef Hinterschwepfinger den Startschuss für die neue Produktionshalle.
  • Sophia Huber
    VonSophia Huber
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Investment in die Zukunft einer Maschinenbaufirma mit 110-jähriger Geschichte: Mit dem symbolischen Spatenstich beginnt die Edlinger Firma Schechtl Maschinenbau GmbH den Bau ihrer neuen Produktionshalle im Wasserburger Gewerbegebiet Staudhamer Feld.

Wasserburg/Edling – Gemeinsam mit Wasserburger Bürgermeister Michael Kölbl und dem Bauunternehmen Hinterschwepfinger gab Maria Schechtl, Geschäftsführerin von Schechtl Maschinenbau, vor Kurzem den Startschuss für die 3500 Quadartmeter große Halle.

Werk in Edling zu klein geworden

Wie viel die Maschinenbaufirma in die neue Produktionshalle investiert, wollte das Unternehmen auf Anfrage nicht mitteilen. „Unser Werk in Edling ist im Laufe der Jahrzehnte gewachsen und hat mittlerweile seine Kapazitätsgrenzen erreicht“, erklärt Schechtl. Der Bau einer neune Produktionshalle in unmittelbarer Nähe, schaffe langfristige Entwicklungsmöglichkeiten für die Firma, erklärt die Geschäftsführerin.

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Insgesamt soll der Hallenkomplex knapp zwölf Meter hoch sein. Er entsteht auf einer Fläche von rund 16 000 Quadratmetern im Gewerbegebiet. Den Baugrund hat die Stadt Wasserburg der Firma verkauft.

3-D Ansicht der neuen Halle.

In der neuen Halle soll zukünftig die Montage der gefertigten Blechbearbeitungsmaschinen untergebracht werden. Darüber hinaus bietet der Neubau Platz für die Abwicklung des Maschinenversands sowie für zusätzliche Büro- und Sozialräume, erklärt das Unternehmen. Aktuell hat Schechtl 120 Mitarbeiter, geht aber von einem höhern Personalbedarf in der Zukunft aus.

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Vor allem in der Handwerksbranche seien die manuell und motorisch betriebenen Maschinen zum Schneiden und Biegen von dünnen Metallen bekannt. Von den etwa 2.000 Maschinen, die das Unternehmen jährlich fertigt, würden etwa 60 Prozent weltweit exportiert. Der Jahresumsatz habe damit zuletzt bei etwa 26 Millionen Euro gelegen.

Gut durch die Krise

Laut der Geschäftsführerin kommt das Familienunternehmen, das 1910 gegründet wurde, auch dank der ungebrochenen Baukonjunktur verhältnismäßig gut durch die Coronakrise.

„Unsere Maschinen werden vor allem in Handwerksbetrieben von Spenglern, Dachdeckern, Fassaden- und Lüftungsbauern zur Blechbearbeitung eingesetzt“, erklärt Schechtl. „In diesem Sektor ist von der Krise wenig zu spüren, sodass wir erfreulicherweise eine starke Nachfrage an unseren Maschinen verzeichnen.“

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Bürgermeister Kölbl ist froh, dass sich Schechtl für einen Standort in Wasserburg entschieden hat. „Ein produzierendes Gewerbe in der Stadt zu haben, ist wie ein Sechser im Lotto“, erklärt Kölbl. Insbesondere, da das Unternehmen auch keine große Umweltbelastung darstellt.

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