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Lieferengpässe betreffen 87 Porzent der Firmen

Rosenheimer Unternehmen sehen die nahe Zukunft positiver

Für die kommenden sechs Monate erwarten sich die Firmen im Landkreis wieder mehr, im Gegensatz zum Vorjahr.
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Für die kommenden sechs Monate erwarten sich die Firmen im Landkreis wieder mehr, im Gegensatz zum Vorjahr.

Die aktuellen Ergebnisse des Wirtschaftsbarometer Rosenheim ergaben eine erhebliche Verschlechterung in den Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage. Der Saldo aus positiven und negativen Bewertungen brach regelrecht ein und erreichte nur noch ein leichtes Plus von 16,8.

Rosenheim – Im Vormonat betrug er noch sehr positive +43,2, auch vor Jahresfrist lag er mit +19,7 höher.

Rosenheimer Firmen sind optimistisch

Umso erstaunlicher ist daher, dass der Optimismus für die kommenden sechs Monate stark anzog. Dieser Saldo stieg, in dieser monatlichen Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft an der TH Rosenheim, um 18,5 Punkte und erreichte +16,9. Vor einem Jahr waren die Erwartungen mit -7,1 von leichtem Pessimismus geprägt.

Die vergleichbaren Werte des ifo-Instituts für Deutschland waren sowohl bezüglich der Lage als auch der Erwartungen leicht rückläufig. Die Geschäftslage verlor knapp zwei Punkte (+26,4), liegt nun aber wieder spürbar über den Werten von Rosenheim.

Höhere Einkaufspreise und geringeres Angebot gehören zu den negativ beeinflussenden Faktoren der aktuellen Lage.

Dagegen verharrten die Erwartungen mit -5,5 im Bereich eines leichten Pessimismus. Der aus beiden Komponenten bestehende ifo-Geschäftsklimaindex fiel zum sechsten Mal in Folge.

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Bereits ein dreifaches Sinken wird als Indikator für eine schwächer werdende Wirtschaftsleistung gewertet.

In der aktuellen Frage des Monats wurden die teilnehmenden Unternehmen befragt, von welchen Wirkungen aufgrund von Lieferengpässen sie betroffen sind. An erster Stelle nannten sie höhere Einkaufspreise aufgrund des geringeren Angebotes durch die Lieferanten (79 Prozent), gefolgt von längeren Wartezeiten (62 Prozent) und einen dadurch verursachten gestiegenen Planungsaufwand (49 Prozent). Mit deutlichem Abstand, aber immer noch in wesentlichem Ausmaß, werden Umsatzausfälle (28 Prozent) und unbearbeitete Aufträge (24 Prozent) genannt. Nur 13 Prozent gaben an, nicht von Auswirkungen durch die Lieferengpässe betroffen zu sein. Diese waren vor allem im Dienstleistungsbereich zu finden. re

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