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Rosenheim: Konjunktur in schwierigerem Fahrwasser

Besonders dramatischist die Entwicklung laut dem jüngsten Rosenheimer Wirtschaftsbarometer der im verarbeitenden Gewerbe: Hier planen 42 Prozent eine Reduktion der Mitarbeiteranzahl, vor drei Monaten waren es gerade einmal sieben Prozent. dpa
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Besonders dramatischist die Entwicklung laut dem jüngsten Rosenheimer Wirtschaftsbarometer der im verarbeitenden Gewerbe: Hier planen 42 Prozent eine Reduktion der Mitarbeiteranzahl, vor drei Monaten waren es gerade einmal sieben Prozent. dpa

Die aktuellen Ergebnisse des Wirtschaftsbarometer Rosenheim zeugen von einer verbesserten Geschäftslage – auf niedrigerem Niveau.

Rosenheim – Der Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen der Unternehmer in der Region verbesserte sich in der monatlichen Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft an der TH Rosenheim um gut 14 Punkte. 

Vor einem Jahr erreichte er allerdings noch exzellente +58. Auch die Geschäftserwartungen verbesserten sich geringfügig auf +19,0, Sie liegen aber auch etwas unter dem Vorjahreswert von +21.Deutlich schlechter fielen dagegen die vergleichbaren Werte des ifo–Institutes für Deutschland aus. Die Geschäftslage wird nur noch mit +14,6 bewertet, der Wert hat sich zum Vorjahr (40,9) fast gedrittelt. Die Geschäftserwartungen fielen tiefer in den negativen Bereich (-13,8), vor einem Jahr waren die Aussichten noch indifferent (+0,6). Der aus beiden Komponenten bestehende Geschäftsklimaindex fiel dadurch auf den niedrigsten Wert seit sechs Jahren.

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Am schlechtesten war die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe, sodass konstatiert werden muss, dass sich die deutsche Konjunktur in zunehmend schwierigerem Fahrwasser befindet. In den Quartalsfragen wurden die teilnehmenden Unternehmen des Stadt- und Landkreises Rosenheim nach ihren Planungen in Bezug auf die Mitarbeiteranzahl und Investitionshöhe, innerhalb der nächsten zwölf Monate befragt.

Die Eintrübung der Konjunktur spiegelt sich auch deutlich in den Planungen der Unternehmen wider. So planen mit 23 Prozent der Firmen etwas mehr, als in den vergangenen Quartalen Mitarbeiter einstellen zu wollen.

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Allerdings hat sich der Anteil der Teilnehmer, die planen Personal abzubauen, zum Vorquartal erneut drastisch erhöht: 17 Prozent nach acht Prozent im März. Im Juni 2018 wollten dies nur sieben Prozent.

Mitarbeiter werden teils gekündigt

Besonders dramatisch ist die Entwicklung im verarbeitenden Gewerbe: Hier planen 42 Prozent eine Reduktion der Mitarbeiteranzahl, vor drei Monaten waren es gerade einmal sieben Prozent. Andererseits planen in diesem Gewerbezweig aber auch 33 Prozent der Teilnehmer zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, auch dies gaben im März nur sieben Prozent an.

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Fast noch dramatischer ist die Entwicklung bei den Investitionen. Lediglich 21 Prozent der teilnehmenden Unternehmen plant diese auf Jahresfrist zu erhöhen. Vor einem Jahr war es fast jedes zweite Unternehmen (46 Prozent). Eine Reduktion der Investitionsausgaben planen 17 Prozent, nach nur zehn Prozent im März und vier Prozent im Juni 2018.

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