Real Rosenheim: Zukunft ungewiss

Rosenheim – Der Deal zwischen Metro und dem Immobilieninvestor Redos scheint so gut wie besiegelt: Das Bundeskartellamt hat die Übernahme gebilligt.

Unklar ist aber noch die Zukunft der Filialen und der Mitarbeiter.

In der Region steht der Standort Rosenheim hier zur Diskussion. Auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen hieß es von Pressesprecherin Hülya Dagli: „Leider können wir uns zu einzelnen Standorten nicht äußern, da wir uns im laufenden Verkaufsprozess befinden.“ Insgesamt sind etwa 34 000 Menschen in den bundesweit insgesamt 277 Filialen beschäftigt. Olaf Koch, Chef des Mutterkonzerns Metro, erklärte gegenüber Medien: „Wir legen Wert darauf, dass die Mitarbeiter beim Verkauf übernommen werden.“ Dem Vernehmen nach sollen rund 180 Filialen an andere Supermärkte gehen. Im Raum stehen dabei Kaufland, Edeka, Rewe und auch Globus. Auch sollen Bau- und Möbelmärkte in Frage kommen. Knapp 40 Filialen sollen geschlossen werden. Den Rest (etwa 50 Real-Filialen) will Metro selbst weiter betreiben – vorerst für drei Jahre.

Real wurde 1992 gegründet und entstand aus einer Fusion der Märkte divi, basar, esbella und real-kauf. 2006 wurden außerdem die 85 noch verbliebenen Deutschland-Filialen von Walmart übernommen – darunter der Standort in Rosenheim. sm

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