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ABITURFEIER 2021 IN PRIEN

Priener LTG-Abiturienten heuer besser als der Bayern-Durchschnitt

Für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet wurden die vier besten Schüler des LTG Prien (von links): Jonas Mink, Stefan Prell, Maximilian Rath, Günther Madsack vom Rotary Club und ehemaliger Schulleiter des LTLG, sowie Lea Voderholzer.
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Für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet wurden die vier besten Schüler des LTG Prien (von links): Jonas Mink, Stefan Prell, Maximilian Rath, Günther Madsack vom Rotary Club und ehemaliger Schulleiter des LTLG, sowie Lea Voderholzer.
  • VonElisabeth Kirchner
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90 Abiturienten wurden am Ludwig-Thoma-Gymnasium in Prien verabschiedet –knapp die Hälfte geht mit einem Einser-Zeugnis in die große Freiheit. Schulleiter Andreas Schaller und viele weitere Gratulanten freuten sich mit ihnen.

Prien – Alle 90 Abiturienten des LTG Prien haben es geschafft, 43 mit einer 1 vor dem Komma, vier Mal 1,0 „und damit um 0,1 besser als der bayernweite Durchschnitt, der bei 2,14 liegt“, lobte Schulleiter Andreas Schaller, der es aber nicht bei den nackten Zahlen beließ. Mit fein dosierter Ironie führte er durch die Feier. Die Abiturverleihung werde zwar offiziell Entlassung genannt, aber „Schule ist doch kein Gefängnis“, scherzte er. Auch das diesjährige Abi-Motto, „die Schulen wenn öfter dicht als wir“, griff er auf.

Froh waren alle, dass trotz Corona sei eine Abiturfeier mit Eltern zustande gekommen war. Somit sei die Veranstaltung „auch eine Feier für uns Eltern,“ aber auch „die Bühne für das vorerst letzte Zusammenkommen des Jahrgangs.“

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Respekt sei der rote Faden, er sei „der Schmierstoff der Gesellschaft,“ aber sei auch „der Schmierstoff unserer Schulfamilie“. Schaller ermunterte die Abiturienten, sich nicht verbiegen zu lassen und sich selbst und andere zu respektieren. Er habe sein Lehrerkollegium um Meinungen gebeten, aber es seien so gut wie keine kritischen Worte gekommen. Stattdessen nur Dank, Lob und Wehmut: „Man kennt die Schüler seit der Unterstufe, man unterstützt sie, man gewinnt sie lieb, sie alle haben sich menschlich und schulisch entwickelt, und dann lässt man sie ziehen. Abschied nehmen tut immer ein bisschen weh.“

Landrat Otto Lederer ging in seiner online übertragenen Grußbotschaft auch auf Corona ein. Er zollte den Schulabgängern seinen Respekt und Stolz für den Schulabschluss „in diesen erschwerten Zeiten“ und dankte Lehrern, Familien und Eltern.

„Neue Perle im Erfahrungsschatz“

Elternbeiratsvorsitzende Michaela Thomas sah das Abiturzeugnis als „Eintrittskarte mit langer Gültigkeit.“ Wissen sei teilbar und wertvoll, es verschaffe Vorteile und man könne es mitnehmen, die Schüler könnten also mit leichtem Gepäck reisen. Der zweite Vorsitzende des Fördervereins, Rolf Weigand, rief die Schulanfänger ebenfalls dazu auf, unabhängig, eigenverantwortlich zu werden und nicht zu Hause zu bleiben.

+++ Weitere Berichte zu Abiturfeiern in der Region finden Sie in unserem Dossier. +++

Denn „jeder Schritt ist eine neue Perle in eurem Erfahrungsschatz.“ Mia McCain und Thomas Lange als Sprecher für die Abiturienten lobten den Zusammenhalt untereinander, auch wenn dieser in den vergangenen Monaten zu kurz gekommen sei. Die Erinnerungen an Skilager und den unsinnigen Donnerstag durften da nicht fehlen, ebenso wenig der Dank an die Schulfamilie für den gemeinschaftsfördernden Gedanken.

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Unter minutenlangem Applaus wurden die langjährigen Oberstufenbetreuer, Birgitte und Ludwig Hartl verabschiedet. Veronika Pertl, Maximilian Rath und Jakob Baumgärtner erfreuten mit „Fingergspui“ und traditioneller Volksmusik. Lea Voderholzer, Lena Fenner und Barbara Kunsler sangen, die Bigband gab ein Abschiedskonzert.

Auszeichnungen für die Besten

Der ehemalige Schulleiter Günther Madsack zeichnete für den Rotary Club die vier Einser-Abiturienten Lea Voderholzer, Stefan Prell, Maximilian Rath und Jonas Mink aus. Dr. Kerstin Peters zeichnete für den Soroptimist International Club Vanessa Nikolic für ihre besonders guten Leistungen aus. Für herausragende Ergebnisse in einzelnen Fächern wurden Maximilian Rath (Latein und Physik), Jonas Mink (Französisch und Chemie), Anna Hoff (Chemie), Fabian Schramm (Mathematik) und Lea Voderholzer (Religion) geehrt. Auch Georg Eisner, Lena Fenner, Johanna Grimm, Simon Huber, Lea Reith, Lia Stelter und Regina Pichler bekamen eine Auszeichnung für ihre sehr guten Leistungen im Fach Physik.

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