Preiseinbußenbei den Stierkälbern

Miesbach –. Die Corona-Krise macht auch vor der Landwirtschaft nicht halt: Beim Miesbacher Kälbermarkt am vergangenen Donnerstag gab es einen sehr guten Marktauftrieb.

Wegen der Einschränkungen, die mit dem Corona virus einhergehen, gerieten die Preise für Stierkälber massiv unter Druck. Weibliche Kälber, insbesondere Kuhkälber zur Zucht, erzielten hingegen ein deutliches Plus. Nachfolgend die Notierungen der 663 verkauften Tiere: Die 553 verkauften Stierkälber zur Mast erzielten einen Gesamtdurchschnittspreis je Kilo von 4,38 Euro. Aufteilung in die einzelnen Gewichtsklassen: 70 bis 80 Kilo 4,46 Euro; 81 bis 90 Kilo 4,41 Euro und 91 bis 100 Kilo 4,41 Euro. Für die 86 verkauften Kuhkälber zur Weiternutzung lagen die Kilopreise bei 2,97 Euro für 70 bis 80 Kilo, bei 3,45 Euro für 81 bis 90 Kilo und bei 3,25 Euro für 90 bis 100 Kilo. Die 24 Kuhkälber zur Zucht konnten sehr gut verkauft werden und erzielten durchweg gute Preise. Verkauft werden konnten die Zuchtkälber sowohl innerhalb des Verbandsgebietes als auch in die restliche Bundesrepublik. Ein Stückpreis von 321 Euro wurde im Schnitt für die 24 Kuhkälber zur Zucht bezahlt, der Kilopreis für diese Kategorie lag bei 3,87 Euro.

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