Personalplanungen sind pessimistischer

Die Salden der Grafik ergeben sich aus dem Prozentsatz der Antworten. Haben alle Befragten mit „schlecht“ geantwortet, so folgt daraus der untere Grenzwert -100. Haben alle mit „gut“/„besser“ geantwortet, so folgt daraus + 100. Es erfolgt keine saisonale Korrektur, die entsprechenden Ifo-Werte sind ebenfalls nicht saisonkorrigiert. Hochschule
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Die Salden der Grafik ergeben sich aus dem Prozentsatz der Antworten. Haben alle Befragten mit „schlecht“ geantwortet, so folgt daraus der untere Grenzwert -100. Haben alle mit „gut“/„besser“ geantwortet, so folgt daraus + 100. Es erfolgt keine saisonale Korrektur, die entsprechenden Ifo-Werte sind ebenfalls nicht saisonkorrigiert. Hochschule

Rosenheim – Die aktuellen Ergebnisse der Quartalsfragen des Wirtschaftsbarometers Rosenheim in Bezug auf die geplante Höhe der Investitionen und Mitarbeiterzahlen waren rückläufig.

Plante im Juni noch fast jedes vierte teilnehmende Unternehmen mehr Personal einzustellen, so gaben dies aktuell nur noch 17 Prozent an (wir berichteten).

Dies sind nur noch geringfügig mehr, als diejenigen, die einen Personalabbau planen (15 Prozent). Noch dramatischer ist der Vergleich zum Vorjahr, als noch 36 Prozent der Unternehmen zusätzliches Personal einstellen wollten und weniger als zehn Prozent planten zu reduzieren.

Die schlechtere Stimmung zeigte sich auch bei den Investitionsplanungen, in der vergleichbaren Umfrage des Vorjahres gaben 38 Prozent der Teilnehmer, an die Investitionen ausweiten zu wollen, in der aktuellen Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft an der TH Rosenheim hat sich deren Anteil mit nur noch 15 Prozent mehr als halbiert. Investitionen zurückfahren möchten mit 17 Prozent sogar noch mehr Unternehmen.

So wundert es nicht, dass der Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage mit + 33,0 ebenfalls rückläufig war (Vormonat: 37). Er ist damit aber immer noch auf einem sehr guten Niveau. Entgegen diesem pessimistischen Trend verbesserte sich der Saldo im Hinblick auf die Geschäftsaussichten innerhalb der nächsten sechs Monate von + 6,2 auf leicht optimistische + 11,8. An den reduzierten Planungen konnte diese Aufhellung jedoch offenkundig nichts ändern.

Die vergleichbaren Werte des ifo-Institutes waren erneut rückläufig und liegen klar unter denen von Rosenheim. So erreichte der Saldo aus guten und schlechten Lageeinschätzungen den Wert + 9,5 und die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate pessimistische - 20,7.

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