Netzsch: Produktion läuft wieder

Waldkraiburg – Nach dem Hackerangriff auf die Netzsch-Gruppe vor rund zwei Wochen ist die Produktion wieder angelaufen.

Es gebe zwar noch kleinere Kommunikationsprobleme, aber das Unternehmen ist für seine Kunden wieder erreichbar. Noch seien nicht alle Mitarbeiter wieder an ihren Plätzen, aber es kehren täglich mehr zurück. Die IT arbeite noch immer daran, die Daten wiederherzustellen. „Es geht Schritt für Schritt voran“, heißt es vonseiten des Unternehmens.

Das Unternehmen ist Opfer einer sogenannten Ransom-Software geworden, einem Verschlüsselungstrojaner, der nach und nach den Zugriff auf sämtliche Daten des Unternehmens verhindert hätte. Für die Entschlüsselung oder Freigabe der Daten fordern Internet-Kriminelle in solchen Fällen häufig ein Lösegeld. Angaben zu einer Lösegeldforderung wollte das Unternehmen aber nicht machen. „Es handelt sich um einen kriminellen Akt, das Bayerische Landeskriminalamt ist informiert“, äußerte sich Jens Heidkötter, kaufmännischer Geschäftsführer, kurz nach dem Hackerangriff. Zunächst lief die Produktion in stark reduzierter Form weiter, nur bereits vorliegende Aufträge konnten zunächst bearbeitet werden. hi

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