Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


DREI STIERE WERDEN AN BESAMUNGSSTATIONEN VERKAUFT

Nächste Großviehversteigerung findetam 9. Juni statt

-
+
-

Die Miesbacher Züchter beteiligen sich aktiv am Zuchtgeschehen. Somit wurden allein im vergangenen Monat über 500 weibliche Zuchtrinder sowie 100 männliche Zuchtkälber genomisch untersucht.

Miesbach – An der Großviehversteigerung beteiligten sich fünf Besamungsstationen.

Den besten Manaus-Sohn nach Gesamtzuchtwert unter 403 getesteten Halbbrüdern konnte der Züchter Sebastian Blindhuber aus Parsberg zur Versteigerung anbieten. Neben dem Gesamtzuchtwert des Stiers von 141 und dem Milchwert von 130, sticht auch der Fleischwert mit 117 und der Zuchtwert für Melkbarkeit mit 124 hervor. Für einen Steigerungspreis von 19.000 Euro kommt er nun an der Besamungsstation in Höchstädt zum Einsatz.

Bester unter seinen 77 Halbbrüdern war auch der Masasi-Stier, den Benno Huber aus Sollach in der Gemeinde Valley der Körkommission vorstellte. Hans Holzer von der Besamungsstation Bayern Genetik erhielt den Zuschlag bei einem Steigerungspreis von 4900 Euro. Ein Gesamtzuchtwert von 136 sowie eine Milchvererbung von nahezu 1400 Kilogramm, dazu hohe Zuchtwerte in der Nutzungsdauer wäre vor zehn Jahren für einen gemischt vererbenden Stier für Hornlosigkeit nicht denkbar gewesen.

Nachfrage bei den Jungkühen ist hoch

Ein weiterer hornlos vererbender Stier des Zuchtbetriebs Josef Garnreiter aus Innerthann in der Gemeinde Tuntenhausen wechselt nun für 3500 Euro an die Besamungsstation in Neustadt Aisch. Bei diesem Stier dürfte die Linienführung eine Rolle gespielt haben.

Die elf verkauften Stiere in den Natursprung konnten nicht an die hohen Preise des Aprilmarktes anknüpfen, dennoch erfolgte noch bei fünf Stieren der Zuschlag über 1900 Euro. Für die übrigen Stiere mussten die Käufer noch im Mittel 1633 Euro anlegen.

An Jungkühen wurden 75 Stück aufgetrieben. Durchschnittlich lag die Milchleistung bei 28,2 Kilogramm. Die Nachfrage war hoch, sodass sie für einen mittleren Steigerungspreis von 1782 Euro verkauft wurden. Die Preisspanne reichte dabei von 1200 bis 2450 Euro.

Weitere Artikel und Wirtschaftsnachrichten aus der Region Rosenheim, Mühldorf, Chiemgau finden Sie hier.

Der Spitzenpreis wurde für eine Wackersberg-Tochter aus dem Zuchtbetrieb Maria und Hans Resenberger aus der Gemeinde Wackersberg bezahlt.

Aus der gleichen Gemeinde kommt eine der zwei Jungkühe aus biologisch-dynamischer Landbewirtschaftung, die nur 50 Euro weniger kosteten. Nikolaus und Elisabeth Schönauer aus Lochen brachten eine Welfenprinz-Tochter mit 27,1 Kilo Milch zur Versteigerung.

Bei der zweiten Kuh handelte es sich um eine Remmel-Tochter, die im Betrieb Nikolaus Leitner in Unterleiten Schliersee aufgezogen wurde. Ihre Leistungsdaten betrugen 28,2 Kilo Milch bei einer Melkbarkeit von 3,3 Kilo pro Minute und über 650 Kilo Lebendgewicht.

Die meisten Tiere bleiben im Verbandsgebiet

Weitere 11 Jüngkühe erzielten Preise über 2000 Euro. Da qualitätsbezogen eingekauft wurde, mussten die Züchter von 14 Jungkühen sich mit Preisen unter 1500 Euro zufriedengeben. Dies war meistens in geringeren Milchleistungen, schlechteren Melkbarkeiten oder sehr leichten Kühe begründet.

Zwei trächtige Kalbinnen wurden neben den Jungkühen für im Mittel 1540 Euro verkauft sowie und eine Mehrkalbskuh für 1040 Euro.

Fünf Stiere, die Mehrkalbskuh, eine Kalbin und 28 Jungkühe bleiben im Verbandsgebiet. Sieben Stiere und 17 Jungkühe sicherten sich bayerische Züchter. Ein Stier und drei Jungkühe gehen in das restliche Bundesgebiet. Ein Stier und zwei Jungkühe treten die Reise in Milchviehbetriebe in den Niederlanden an. Eine Kalbin und vier Jungkühe gehen an Zuchtbetriebe in Südtirol.

Die nächste Großviehversteigerung in der Oberlandhalle findet am 9. Juni statt. re

Kommentare