Nachfrage lässt Kälberpreise steigen

Miesbach – Wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt war der Kälbermarkt in der Oberlandhalle auf Mittwoch vorverlegt worden.

Jahreszeitlich bedingt wurden nur 379 Kälber aufgetrieben. Die hohe Nachfrage führte zu einer Preissteigerung in allen Kategorien. Die 300 verkauften Stierkälber zur Mast erzielten einen durchschnittlichen Auszahlungspreis je Kilo von 5,40 Euro, wobei für sehr gute Qualitäten Auszahlungspreise von über sechs Euro erzielt wurden. Die Aufteilung in die einzelnen Gewichtsklassen: 70 bis 80 Kilo – 5,62 Euro; 80 bis 90 Kilo – 5,55 Euro und 90 bis 100 Kilo – 5,34 Euro .

Der Auftrieb an weiblichen Kälbern war bei diesem Kälbermarkt sehr gering. Für die 48 verkauften Kuhkälber zur Weiternutzung lagen die Auszahlungspreise pro Kilogramm bei 3,01 Euro für 70 bis 80 Kilo; bei 2,79 Euro für 80 bis 90 Kilo und bei 3,17 Euro für 90 bis 100 Kilo. Der Auszahlungspreis für die 31 verkauften Kuhkälber zur Zucht bewegte sich zwischen 190 und 1000 Euro. Dies entspricht einem Kilopreis von im Schnitt 3,91 Euro. Den Höchstpreis erzielte ein genetisch hoch interessantes Zuchtkalb aus dem Betrieb Johann Riedl aus Soyen mit dem Vater Hermelin aus einer Mahangotochter. Auch für die kommenden Märkte ist die Nachfrage sehr gut und es werden Kälber in allen Kategorien benötigt. Der nächste Kälbermarkt findet am Donnerstag, 28. Mai, in der Oberlandhalle statt.

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