Mühldorfer Wirtschaft wünscht sich Entwicklungsstrategie

Konstruktives Gespräch: Landrat Max Heimerl (links), die IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Altötting-Mühldorf, Ingrid Obermeier-Osl, und IHK-Geschäftsstellenleiter Herbert Prost.
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Konstruktives Gespräch: Landrat Max Heimerl (links), die IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Altötting-Mühldorf, Ingrid Obermeier-Osl, und IHK-Geschäftsstellenleiter Herbert Prost.

Mühldorf. – Zu einem ersten Austausch sind die IHK-Vizepräsidentin und Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Altötting-Mühldorf, Ingrid Obermeier-Osl, und der Leiter der IHK-Geschäftsstelle Mühldorf, Herbert Prost, mit dem neuen Landrat Max Heimerl zusammengetroffen.

Wenige Wochen nach dessen Amtsantritt war es den IHK-Vertretern ein wichtiges Anliegen, den Dialog mit der neuen Landkreisspitze aufzunehmen. Bei ihrem Besuch im Landratsamt ging es um zentrale Forderungen der Wirtschaft an die Kommunalpolitik, die der IHK-Regionalausschuss Altötting-Mühldorf vor den Wahlen erarbeitet hatte. Aber auch die Auswirkungen der Corona-Krise auf Landkreis und heimische Betriebe wurden intensiv diskutiert.

„Die aktuelle Krise erfordert mehr denn je einen engen Austausch über die Zukunfts- und Wirtschaftsthemen des Landkreises. Gerade jetzt ist es wichtig, dass die gesamte Gesellschaft eng beieinander steht“, sagt Ingrid Obermeier-Osl. Der neue Chef im Landratsamt sowie die Verwaltung können in ihrem Kampf gegen die Pandemie und deren Folgen auf die Unterstützung der Wirtschaft zählen, so Obermeier-Osl weiter. Die Betriebe im Landkreis leisteten einen immensen Beitrag, um das öffentliche Leben gemäß staatlicher Vorgaben aufrecht zu erhalten und seien nach Kräften für ihre Kunden da.

„Trotz der Corona-Krise, die sich auch für viele Betriebe und Unternehmer im Landkreis Mühldorf als existenzbedrohend erweist, dürfen wir die anderen Baustellen in der Kommunalpolitik und unsere Zukunftsthemen nicht aus den Augen verlieren. Unsere Region muss ein starker und erfolgreicher Wirtschaftsstandort bleiben. Dafür sind die richtigen Impulse aus dem Landratsamt erforderlich“, betont IHK-Vizepräsidentin Obermeier-Osl.

Für eine vorausschauende Wirtschaftspolitik braucht es aus Sicht des IHK-Regionalausschusses Altötting-Mühldorf eine klare Entwicklungsstrategie, die im Dialog mit der Wirtschaft entwickelt werden soll. Die Verbesserung der Breitband- sowie Verkehrsinfrastruktur und nachhaltige Mobilität müssten genauso Teil sein wie eine ressourcenschonende Flächenausweisung im Wohn- und Gewerbebereich, der Ausbau der Stärken zur Fachkräftesicherung sowie die Sicherung der Gesundheitsversorgung in der Region.

Die Wirtschaft freue sich über die Signale, so Obermeier-Osl, dass die neue Landkreisspitze um Max Heimerl sich für sie und eine zukunftsweisende Wirtschafts- und Standortpolitik stark macht.

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