ZUCHTVIEHMÄRKTE

Miesbach: Teuerster Stier bei 2300 Euro

Miesbach – Von den 15 angebotenen Zuchtstieren konnten zwölf zu einem mittleren Versteigerungspreis von 1800 Euro verkauft werden, drei Stiere wurden nicht abgegeben.

Bei 2300 Euro Versteigerungspreis erhielt ein, durch sein Exterieur in der Wertklasse 1 eingereihter Herzpochen-Sohn aus dem Zuchtbetrieb Sebastian Blindhuber aus Parsberg als teuerster Stier den Zuschlag. Förderlich für den Preis war sicherlich, dass ihm Kalbinneneignung, eine gute Melkbarkeit und eine gute Eutervererbung prognostiziert wird. Höhere Preise erzielten auch noch die sieben hornlos vererbenden Stiere. Ihr mittlerer Versteigerungspreis lag bei 1821 Euro. Die restlichen vier gehörnt vererbenden Stiere wechselten für im Mittel 1637 Euro den Besitzer. Zwei trächtige Kalbinnen konnten für 1750 und 1900 Euro verkauft werden. Die fünf versteigerten Mehrkalbskühe wechselten für im Mittel 1600 Euro den Besitzer, wobei die Preisspanne 1380 bis 2050 Euro betrug. An Jungkühen wurden 111 Stück aufgetrieben. Die durchschnittliche Milchleistung dieser Jungkühe lag bei 26,1 Kilogramm Milch. Die nächste Großviehversteigerung in der Oberlandhalle findet voraussichtlich am 13. Januar 2021 statt. Die nächste Kälberversteigerung ist am Mittwoch, 30. Dezember.

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