Marc O‘Polo schlägt Alarm

Stephanskirchen – Die Marc O’Polo AG sieht durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens den Modefachhandel in Deutschland massiv bedroht und fordert staatliche Unterstützung.

Im Mittelstand seien 5000 Unternehmen mit zwei Millionen Beschäftigten betroffen.

„Das Geschäftsmodell des Handels ist in der aktuellen Situation zum Erliegen gekommen. Die Bundesregierung muss die avisierten Maßnahmen sehr schnell zu den bedürftigen Unternehmen bringen. Dies ist keine Frage von Wochen, sondern vielfach eine Frage von Tagen“ kommentiert Dieter Holzer, CEO der Marc O’Polo AG.

Holzer fordert Liquiditätshilfen über einen Sonderfonds für den mittelständischen Modefachhandel sowie Bundesbürgschaften für Warenlieferungen zur Sicherung der Lieferketten.

„Die große Herausforderung wird der Faktor Zeit sein. Wann erreichen die Mittel den Modefachhandel und die Warenhäuser? Angezeigt wäre eine Entlastung der KfW und ein Weiterreichen der Vergaberechte an Banken oder Verbände“ so Dieter Holzer weiter.

Marc O‘Polo ist auch Teil einer Initiative der 30 wichtigsten deutschen Modeunternehmen, die vor einem massiven Attraktivitätsverlust der Innenstädte warnt.

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