Krones meldet Auftragsrückgang

Neutraubling/Rosenheim – Die Geschäfte von Krones waren im ersten Quartal 2020 durch die Covid-19-Situation beeinträchtigt.

Auf den Umsatz hielten sich die Auswirkungen von Corona wie erwartet noch in Grenzen. Er verringerte sich von Januar bis März 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 Prozent von 983,5 Millionen Euro auf 942,0 Millionen Euro. Neben guten Umsätzen im Servicegeschäft profitierte Krones vom hohen Auftragsbestand für Neumaschinen. Seit März 2020 halten sich die Kunden von Krones mit Investitionen allerdings stark zurück. Im ersten Quartal 2020 fiel der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 19,3 Prozent von 1041,6 Millionen Euro auf 841,1 Millionen Euro. Kurzfristig rechnet Krones nicht mit einer Trendwende bei den Bestellungen. Mittel- und langfristig dürfte der Markt für Abfüll- und Verpackungstechnik nach Einschätzung des Unternehmens aber stabil wachsen. Zum 31. März lag der Auftragsbestand aber immer noch bei 1284,8 Millionen Euro. Krones hat bereits im zweiten Halbjahr 2019 damit begonnen, umfangreiche strukturelle Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft umzusetzen. Hierzu zählen Einsparungen bei den Material- und Personalkosten. Die trugen dazu bei, dass das Ergebnis im ersten Quartal trotz sinkender Umsatzerlöse gestiegen ist. Insgesamt stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Quartal 2020 um 4,1 Prozent von 86,0 Millionen Euro im Vorjahr auf 89,5 Millionen Euro.

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