Kommunaler Energieversorger INNergie erwirbt regionales Stromnetz

INNergie-Geschäftsführer Helmut Schmidbauer. re
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INNergie-Geschäftsführer Helmut Schmidbauer. re

Stephanskirchen – Als Zusammenschluss der Stadt Kolbermoor und der Gemeinden Brannenburg, Flintsbach, Oberaudorf, Raubling, Rohrdorf, Schechen, Stephanskirchen, der Stadtwerke Rosenheim und der Energie Südbayern GmbH steht die INNergie GmbH für eine regionale und bürgernahe Energieversorgung aus kommunaler Hand.

Seit 1990 sorgt das vormals als INNgas bekannte Unternehmen für die energetische Rundumversorgung von Teilen des Landkreises Rosenheim. Neben Erdgas und Strom gehören auch Nahwärme sowie künftig auch der Betrieb der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Stephanskirchen zum umfassenden Portfolio der INNergie.

Regional denken – lokal handeln

Diese fast 30-jährige Erfolgsgeschichte schreibt das Unternehmen auch im kommenden Jahr fort: Zum 1. Januar 2019 erwirbt die INN ergie das Stromnetz der Gemeinde Stephanskirchen. Ein Konzessionsvertrag ist bereits unterzeichnet. Innerhalb der INNergie übernehmen die Stadtwerke Rosenheim den Betrieb des Netzes. „Die Entscheidung der Gemeinde Stephanskirchen, uns neben der Erdgasversorgung nun auch die Stromversorgung anzuvertrauen, ist ein schöner Beleg, dass wir mit unserer konsequent kommunalen Ausrichtung den Nerv der Zeit treffen“, sagt Sebastian Ranner, Geschäftsführer der INNergie.

Daneben entwickelt sich die umweltfreundliche Nahwärmeversorgung zu einem weiteren Standbein. Die Erzeugung der Wärme erfolgt in hocheffizienten Blockheizkraftwerken, wo neben Wärme auch Strom erzeugt wird. Solche Anlagen werden bereits in Kolbermoor, Schechen, Raubling und Brannenburg betrieben. Helmut Schmidbauer, ebenfalls INNergie-Geschäftsführer, ergänzt: „Durch unsere enge Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden sind diese heute selbst direkte und persönliche Ansprechpartner in Sachen Energie, was Kundenservice auf höchstem Niveau ermöglicht. Zudem nutzen wir Synergien, die durch die enge Zusammenarbeit aller Gesellschafter entstehen, um bezahlbare Energie für unsere Kunden zu ermöglichen.“ So konnte das Unternehmen etwa den Erdgaspreis über den Winter stabil halten.

Die INNergie hat sich zum Ziel gesetzt, kontinuierlich in den Ausbau der Energieinfrastruktur und die Umsetzung neuer Projekte zu investieren. Unter diesen Vorzeichen macht das Unternehmen die Region fit für die Elektromobilität: Künftig sollen Fahrer von Elektroautos in der Region mehr Möglichkeiten haben, günstigen Strom für ihre Fahrzeuge zu tanken. Die Gesellschaftergemeinden planen, die lokale Elektro-Ladeinfrastruktur bei sich vor Ort auszubauen, so dass ein flächendeckendes Ladenetz entsteht. „Eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur ist enorm wichtig für die Akzeptanz der E-Mobilität. Mit den neuen Ladesäulen setzen wir als Energieversorger, aber auch die Gemeinden in der Region ein Zeichen, dass wir das Thema Mobilität der Zukunft aktiv gestalten und voranbringen“, so Sebastian Ranner. re

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