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Halfinger Firma erhält German Design Award

Kalteis Brüder werden für Arbeit bei S.E. System Electronic geehrt

Christian und Robert Kalteis (von links) prüfen mit einem ihrer 18 Mitarbeiter ein Bauteil des AirSlide-Dachschiebefensters.
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Christian und Robert Kalteis (von links) prüfen mit einem ihrer 18 Mitarbeiter ein Bauteil des AirSlide-Dachschiebefensters.

Besonderes Design made in Halfing: Die Firma S.E. System Electronic hat für ihr elektrisches Terrassen-Dachschiebefenster „AirSlide“ eine Auszeichnung des German Design Awards bekommen.

Halfing – „Die Auszeichnung erfüllt uns mit Stolz“, sagt Robert Kalteis, Leiter Entwicklung und geschäftsführender Gesellschafter der S.E. System Electronic.

Die Firma mit Sitz in Eberloh bei Halfing hat bereits Infrarot-Heizstrahler und LED-Lampen für Terrassen, Wintergärten und Wellnessbereiche im Sortiment. Das Portfolio wird nun durch das AirSlide ergänzt, an dem seit 2018 getüftelt wird. Sechs der insgesamt 18 Mitarbeiter waren am Prozess beteiligt. Anfang 2020 erlangte das Produkt die Marktreife. Inzwischen beliefere man die großen Wintergarten-Fachhändler.

Es werden hochwertige Materialien wie Aluminium und Edelstahl verwendet. Durch die Reduktion von Störkanten fällt viel Licht durch die Fenster. Verschiedene Farbtöne und Größen sind möglich.

Eine Symbiose aus Form und Funktion, das kam auch bei der Jury des „Rates für Formgebung“ an, der seit 2012 Gestaltungstrends prämiert. Mit seinem internationalen Einfluss zählt der German Design Award branchenübergreifend zu den angesehensten Auszeichnungen der Designlandschaft. Beim aktuellen Award gab es über 4000 Einreichungen aus 63 Nationen. Lutz Dietzold, Geschäftsführer des Rates für Formgebung und Beisitzer der Jury, erklärt: „Der AirSlide hat uns durch seinen Innovationscharakter in Kombination mit dem klaren, puristischen Design überzeug.“ Zwar ist der „Special Mention“-Preis in der Kategorie „Excellent Product Design“ mit keiner Prämie versehen. „Doch es ist eine tolle Bestätigung für unser Produkt und unsere Arbeit“, freut sich Robert Kalteis.

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Das Hauptproblem waren die internen Abläufe. „Seit unserer Gründung fertigen wir Serienprodukte“, berichtet Christian Kalteis. Beim AirSlide aber sei jede Bestellung anders. Daher seien die Prozesse umgestellt und neue Maschinen angeschafft worden. Drei Mitarbeiter sind rein für das Dachschiebefenster zuständig.

Der Aufwand lohnt sich. Nicht zuletzt durch Corona sei die Nachfrage sehr groß. „Der Bereich Outdoor-living boomt. Auch Restaurants und Hotels investieren“, erklärt Robert Kalteis. Es sei sehr gefragt, geschützt draußen sitzen zu können.

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