Unklare Zukunft für Standorte

Insolvenz der Friseurkette Klier: Eine Filiale in der Region hat schon dicht gemacht

Die Kundin einer Klier-Filiale lässt sich von einer Mitarbeiterin die Haare frisieren.
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Die Kundin einer Klier-Filiale lässt sich von einer Mitarbeiterin die Haare frisieren.
  • Hans Grundner
    vonHans Grundner
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  • Mathias Weinzierl
    Mathias Weinzierl
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Die Wolfsburger Friseurkette Klier, die auch Filialen in Bad Aibling, Bruckmühl und Wasserburg betreibt, hat Insolvenz angemeldet. Wie es mit den Salons in der Region weitergeht, ist bislang völlig offen.

Rosenheim/Mühldorf– Die Zukunft der drei Klier-Filialen in der Region steht nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gegen die Wolfsburger Friseurkette in den Sternen. Weder aus der Filiale im Bad Aiblinger Kaufland, noch aus der Bruckmühler Filiale im Fachmarktzentrum ist zu erfahren, wie es für die Salons und deren Angestellten weitergeht. „Wir dürfen dazu nichts sagen“, so die Auskunft zweier Mitarbeiter gegenüber den OVB-Heimatzeitungen. Auch eine Mitarbeiterin von Styleboxx in Wasserburg, das ebenfalls zu Klier gehört, kann zu einer möglichen Schließung „überhaupt nichts sagen“.

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Und die Konzernzentrale in Wolfsburg? Die verweist auf eine Agentur, die derartige Presseanfragen bearbeite. Doch die kann zu den Filialen aus der Region keine genauen Angaben machen. „Derzeit finden viele Gespräche und Verhandlungen über einzelne Standorte mit den Vermietern statt. Daher kann gegenwärtig seriös nicht angegeben werden, wie viele Salons und Shops geschlossen werden müssen“, teilte eine Sprecherin gegen den OVB-Heimatzeitungen mit.

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In Waldkraiburg konnten sich die Bürger noch bis vor wenigen Wochen in einer Klier-Filiale im Fachmarktzentrum W 11 die Haare schneiden lassen. Mittlerweile ist der Salon bis auf Stühle und Regale ausgeräumt. Also ein erstes Opfer der Klier-Insolvenz? Auch dazu nahm das Unternehmen beziehungsweise dessen Presseagentur keine Stellung.

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