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BILANZ 2020

In Bayern erneut unter den zehn Besten: der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling

Karl Göpfert, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling (Mitte), und die Vorstandsmitglieder Harald Kraus (links) und Stephan Donderer freuen sich über die Bilanz der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling 2020.
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Karl Göpfert, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling (Mitte), und die Vorstandsmitglieder Harald Kraus (links) und Stephan Donderer freuen sich über die Bilanz der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling 2020.
  • Sylvia Hampel
    VonSylvia Hampel
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Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling präsentierte jetzt ein positives Geschäftsergebnis 2020. Trotz Pandemie. Auch 2020 gehört die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling nach eigener Angabe zu den Top 10 der größten und erfolgreichsten bayerischen Sparkassen.

Rosenheim – Vor allem der Einlagenanstieg wurde durch die Pandemie verstärkt. Wenn Einzelhandel und Gastronomie monatelang geschlossen sind, bleibt mehr Geld auf den Konten. „Gerade in Zeiten mit stark steigenden Kundeneinlagen ist ein solides Kreditwachstum besonders wichtig. Denn jeden Euro, den wir im Kreditgeschäft investieren können, müssen wir nicht zu Minus-Zinsen bei der Bundesbank anlegen“ so Vorstandsmitglied Harald Kraus.

Gespräch gesucht, gezielt geholfen

Gerade unsichere Corona-Zeiten erforderten einen verlässlichen Bank-Partner. „Wir haben gleich zu Beginn der Pandemie schnell reagiert, haben das Gespräch gesucht und konnten so vielen unserer Kunden gezielte Hilfen unterbreiten“, sagt Karl Göpfert, seit einem Jahr Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling.

42 Millionen von KfW und LfA für lokale Wirtschaft

Die Sparkasse versteht sich als „Partner des Mittelstands“, vergibt rund 60 Prozent der aller Kredite an den gewerblichen Sektor. „Von dendurch KfW und LfA bereitgestellten Hilfen in Zusammenhang mit der Corona Krisekonnten wir Darlehen in Höhe von 42 Millionen Euro an unsere Kunden und damit an die regionale Wirtschaft weiterleiten“, erklärt Kraus.

Digitalisierung schnell voran getrieben

Zwar blieben die Geschäftsstellen trotz Corona geöffnet, aber es wurden auch Voraussetzungen geschaffen, um auf Distanz mit Kunden kommunizieren zu können. Das waren vor allem der beschleunigte Ausbau der Digitalisierung bei Beratungs- und Dienstleistungsangeboten und die schnelle Umsetzung neuer Anforderungen.

„Corona verändert die Finanzbranche“

„Corona verändert die Finanz-Branche erheblich und geht auch an unserem Geschäftsstellennetz nicht spurlos vorüber“, so Vorstandsmitglied Stephan Donderer.

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So wie die Frequenz der Kundenbesuche in den derzeit 43 Filialen und dem Service-Center der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling dramatisch zurückgehe, steige gleichzeitig die Nachfrage nach Online-Dienstleistungen enorm an.

Zwei Geschäftsstellen nnur noch SB

2020 wurde eine Geschäftsstelle in der Stadt Rosenheim geschlossen, ein SB-Angebot blieb. Und in Heufeld taten sich Sparkasse und Genossenschaftsbank zusammen, betreiben dort eine gemeinsame SB-Geschäftsstelle statt eigener Filialen.

Run auf Immoblien und Wertpapiere

Immobilien waren 2020 als Geldanlage besonders gefragt, 174 vermittelte Objekte mit einem Marktwert von fast 100 Millionen Euro bedeuteten ein Plus von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Rekordverdächtig war laut Sparkasse der Zulauf beim Wertpapiergeschäft. „Dividende ist der neue Zins – viele Kunden investieren ihr Geld in Aktien oder Fonds, was auch mit geringen monatlichen Beiträgen möglich ist“, so Donderer.

Digitales Bezahlen ausgeweitet

Als einzige Bankengruppe bieten die Sparkassen seit August 2020 für ApplePay neben der Kreditkarte auch die Zahlung mit der Sparkassen-Card an. Diese Erweiterung von ApplePay um die Girocard passe zum Anspruch der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling bei digitalen Bezahllösungen. „Unser Ziel, allen Kunden überall das Bezahlen mit allen Medien zu ermöglichen, haben wir damit erreicht,“ sagt Donderer.

Eigenkapitalquote über 20 Prozent

Mit einer Eigenkapitalausstattung von über 800 Millionen Euro und einer Quote von 20,4 Prozent übertrifft die Sparkasse die regulatorischen Anforderungen. Entsprechend zuversichtlich gibt sich der Vorstandsvorsitzende: „Wir sind gut gerüstet, um der Wirtschaft in der Region weiterhin als starker Partner zur Seite zu stehen“.

Steuer und Investitionen bleiben in der Region

Dass die Sparkasse für die Region ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist, spiegelt sich in zwei Punkten wider: Zum einen im Steuerbeitrag. So hat die Sparkasse 2020 insgesamt zwölf Millionen Euro an Körperschafts- und Gewerbesteuern bezahlt.

Zum anderen bei den Investitionen. Insgesamt 6,7 Millionen Euro gab die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling nach eigener Aussage für Standorte, Technik und Ausstattung. Geld, das meist bei heimischen Betrieben blieb.

Mehr Einlagen, mehr Kredite, höhere Bilanzsumme

Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling schließt das Geschäftsjahr 2020 mit einer Steigerung der Bilanzsumme um 6,7 Prozent (+360 Millionen Euro) auf 5,77 Milliarden Euro ab. Der Einlagenbestand erhöhte sich um 6,8 Prozent (+281 Millionen Euro) auf 4,44 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurde der Kreditbestand auf 4,02 Milliarden Euro gesteigert, was einem Zuwachs von 5,9 Prozent (+222 Millionen Euro) entspricht.

811 Angestellte, davon 47 Azubis

811 Angestellte beschäftigte die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling zum 31. Dezember 2020, davon 47 Auszubildende. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, als Arbeitgeber noch attraktiver zu werden. Flexible Arbeitszeitmodelle und ein neuer Dresscode ebenso wie Karriereperspektiven in der Regionsollen dazu beitragen. Der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Corona-Krise 2020 begegnete die Sparkasse mit entsprechend angepassten Arbeitszeitlösungen. Die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter zeigen mehr als 3000 Fortbildungstage.

Drei Millionen Euro „Bürgerdividende“

Mit rund drei Millionen Euro unterstützte die Sparkasse im vergangenen Jahr gemeinnützige Einrichtungen in der Region. Über Spenden, Sponsoring und die beidenStiftungen Zukunft für die Stadt und für den Landkreis Rosenheimwurden zahlreiche Vereine, Tafeln und Einrichtungen gefördert - insgesamt wurden etwa 700 Projekte realisiert.

Dazu resümiert der Vorstand mit etwas Stolz: „Wir freuen uns, dass wir vielen Vereinen und Menschen als stabilisierender Faktor in schwierigen Zeiten entscheidend helfen konnten.“

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