IHK-Regionalausschuss Rosenheim: Corona-Pandemie ein digitaler Sprung nach vorne

Zum 160-jährigen Firmenjubiläum erhielt Andreas Bensegger (Mitte) eine IHK-Urkunde, überreicht von Peter Kammerer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern (rechts), und Wolfgang C. Janhsen, Leiter der Geschäftsstelle Südostoberbayern.
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Zum 160-jährigen Firmenjubiläum erhielt Andreas Bensegger (Mitte) eine IHK-Urkunde, überreicht von Peter Kammerer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern (rechts), und Wolfgang C. Janhsen, Leiter der Geschäftsstelle Südostoberbayern.

Statt per Videokonferenz hat sich der IHK-Regionalausschuss Rosenheim zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie wieder analog getroffen – und trotzdem ging es um virtuelle Besprechungen und Arbeiten im Home-Office.

Rosenheim – Bei ihrer jüngsten Sitzung in Rohrdorf tauschten sich die heimischen Unternehmer zur Digitalisierung in der Wirtschaft aus. Eine Frage dabei: Hat Corona die digitale Entwicklung hierzulande beschleunigt?

Christian Mohr vom Gründungs- und Innovationszentrum „UnternehmerTUM“ stellte den Ausschussmitgliedern zunächst die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage vor, inwiefern sich die Corona-Pandemie auf die Digitalisierungsaktivitäten in Unternehmen auswirkt.

Austausch und Erfahrungen

Anschließend tauschten sich die Geschäftsleute aus Stadt und Landkreis Rosenheim über ihre eigenen Erfahrungen aus. Es wurde deutlich, dass die Auswirkungen der Pandemie auf die Digitalisierung in den Firmen sehr unterschiedlich sind: Abhängig von Branche und Ausrichtung der Betriebe sowie bereits vor der Corona-Pandemie eingeleiteter und umgesetzter Schritte in der Digitalisierung stehen die Unternehmen vor unterschiedlichen Herausforderungen.

Abläufe haben sich etabliert

„Für einige Betriebe aus unserer Region war Home-Office eine völlig neue Art des Arbeitens. Es musste viel von heute auf morgen organisiert werden. Inzwischen haben sich die Abläufe aber etabliert und zum Beispiel virtuelle Besprechungen gehören zum Alltag in den Betrieben“, sagt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim. „Wir haben viel erreicht, auch dank der Flexibilität und des Einsatzes der Geschäftsleute vor Ort. Darauf können und sollten wir aufbauen. Die Politik muss jetzt zügig mit dem Ausbau der Infrastruktur nachziehen. Jedes Wohn- und Gewerbegebiet braucht schnelles Internet.“

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Investitionen in die Zukunft

Zu einem Erfolg bei der Digitalisierung gehörten aber nicht nur Glasfaserkabel, sondern auch IT-Sicherheit, neue digitale Produktionsschritte sowie entsprechende Schulungen der Belegschaft, erinnert Bensegger. „Investitionen in die Digitalisierung stärken unseren Wirtschaftsstandort und machen unsere Betriebe wettbewerbsfähig“, ergänzt er.

Urkunde überreicht

Am Rande der Sitzung überreichte Peter Kammerer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter des Bereichs „Standort, Handel, Dienstleistungen“ der IHK für München und Oberbayern, eine Urkunde an Andreas Bensegger anlässlich des 160-jährigen Firmenjubiläums der Firma Bensegger.

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